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Fall Sergej Skripal – Quelle für Gift unbekannt Verschwörungstheorien im Mainstream

Sergej Skripal, seine Tochter und ein Polizist waren laut Medienberichten einem aus der Sowjetunion stammenden Nervengift namens Nowitschok ausgesetzt. Sie sollen dem Tod nur knapp entkommen sein. Der Tochter ginge es schon wieder besser.
In der Annahme, Russland stecke hinter dem Angriff auf den zum MI6 übergelaufenen ehemaligen russischen Agenten, hat die britische Regierung sofort 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Damit möchte Theresa May ein angebliches russisches Spionage-Netzwerk auflösen. Russland reagierte seinerseits mit der Ausweisung von 23 britischen Diplomaten in Russland.
Ein Krieg ist ausgebrochen. Die Medien führen ihn. Der russische Staatssender RT bezichtigt Großbritannien der Lüge. Die Washington Post erklärt, warum dieser Vorwurf schwachsinnig sei. Russland lebe in einer Welt aus „Provokationen und Spiegel-Realitäten“.
Es ist erstaunlich, wie schnell der Mainstream auf Verschwörungstheorien zurückgreift, wenn es um den richtigen Gegner geht. Es gibt keinen Beweis für die Herkunft des Gifts. Ich bin mir außerdem sicher, dass es andere unauffälligere Formen gäbe, eine Person zu beseitigen. Auf ein speziell sowjetisches Nervengift zurückzugreifen, wirkt amateurhaft. Warum sollte Russland solche eindeutigen Beweismittel zurücklassen? Jemand, der so ein Gift herstellen kann, sollte etwas intelligenter sein. Es wirkt ja geradewegs so, als hätten die Briten diesen Konflikt gesucht. Welche Motive könnte Großbritannien haben? Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat bereits darauf hingewiesen, wie wichtig eine internationale Gemeinschaft sei. Er hofft auf den Exit vom Brexit.