Mario Draghi verteidigt Nullzinspolitik Anleihenkäufe werden fortgesetzt

Es ist einer der umstrittensten geldpolitischen Maßnahmen, welche im Doppelpack auftauchen: Nullzinspolitik und die direkten Anleihenkäufe, welche marode Staaten wie Griechenland mitfinanzieren. Sie sollen die Absicht haben, die Wirtschaft zu stimulieren. Nur sind die Erfolge in der Realwirtschaft nicht erkennbar. Die Preise steigen viel höher, als Politik und Europäische Zentralbank es gerne zugeben möchten. Die angegebenen 2 Prozent lassen sich schon allein wegen der in den Städten höheren Mieten nicht mehr verteidigen. Allein in der Hauptstadt sind die Preise für Mieten von 2008 bis 2016 um 45 Prozent gestiegen.
Diese Meldungen lassen die EZB und seinen Vorsitzenden, Mario Draghi, unbeeindruckt. Auf dem 38. Treffen des Internationalen Währungsfonds auf Bali verlautbart der, dass man an der Nullzinspolitik mindestens bis Sommer 2019 festhalte. Die Anleihenkäufe sollen bis Dezember 2018 auf 15 Milliarden Euro reduziert werden. Die Wirtschaft brauche diese Maßnahmen, um die Verbraucherpreise zu erhöhen und die Wirtschaft zu stimulieren.

Freiheit oder Tod. Es gibt keinen Kompromiss.
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