Trump öffnet Nordkorea Der Anfang vom Ende

Das Geflecht der internationalen Beziehungen könnten im Falle Nordkoreas nicht undurchsichtiger sein. Korea ist ein Land, welches sich über die Jahrhunderte behaupten konnte. Der zweite Weltkrieg und das folgende Zerwürfnis zwischen der Sowjetunion und den USA haben das Volk in kurzer Zeit spalten können. Die Spaltung wird bis heute von China aufrechterhalten. Nordkorea wirkt als Puffer zwischen der Volksrepublik und dem US-Imperialismus. Drohungen, die China aus Gründen ihres internationalen Ansehens nicht aussprechen und tätigen darf, werden auf Nordkorea abgewälzt. Man lässt Diktator Kim Jong-Un gewähren.
Donald Trump hat während der Präsidentschaftswahlen keinen Hehl über seine außenpolitischen Ambitionen gemacht: „Ich werde den Druck auf China erhöhen. China kann das Problem mit einem Telefonat und einem Treffen lösen.“ Mit dieser Ansicht wurde er von seinem Opponenten Hillary Clinton ausgelacht. Er habe eine „bizarre Faszination zu ausländischen Diktatoren“.
Trump bezieht sich hierbei vor allem auch auf die wirtschaftliche und militärische Abhängigkeit Nordkoreas zu China. Über 90 Prozent der nordkoreanischen Importe stammen aus China. Die US-Spionagesatelliten sollten diese Tatsache mit ihren im Dezember 2017 veröffentlichten Bildern medialwirksam repräsentieren.



Wie Trump den Druck auf China erhöht hat, um Nordkorea zum Einlenken zu bringen, ist unklar. Womöglich hat der Handelskonflikt zwischen China und den USA eine Rolle gespielt. Kim Jong-un hat sich jedenfalls kurz darauf wie eine Marionette in Richtung Westen gewandt. Am 21. April möchte er seine Raketen- und Atomtests einstellen. Erstmals in der Geschichte von Nord- und Südkorea treffen sich am 26. April 2018 die Repräsentanten beider Staaten zu freundschaftlichen Gesprächen an der demilitarisierten Zone.



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