9/11 und Insider Trading Spekulation auf fallende Airline-Kurse

11. September 2014 // Zero



Es gibt Themen, über die spricht man nicht gern. Dazu gehören unter anderem Gespräche rund um Toiletten und den letzten Stuhlgang. Wobei, von den öffentlichen Anstalten finanzierte Klo-Tester (überraschen sollte das niemanden) sprechen sehr wohl darüber, zumindest wenn es um den Zustand von sanitären Anlagen geht. Es gibt aber auch Themen, die sich so verrückt anhören, dass man drüber sprechen muss. Dokumentationen über Yetis und das Monster von Loch Ness bietet das Unterhaltungsprogramm ja zuhauf an. Und dann gibt es da noch 9/11.

Hinter vorgehaltener Hand

9/11 ist das wohl bedeutendste Ereignis in der Geschichte des Reality-TVs. Die Sender unterbrachen ihre Sendungen allesamt und widmeten den Terroranschlägen ihre volle Aufmerksamkeit. Die Quoten sprangen in die Höhe und verschafften diesem Ereignis womöglich einen unrühmlichen Zuschauerweltrekord. Statt den sonst üblichen Hollywood Awards rieselte es stattdessen jedoch nur Kriege, RFID-Chips und Fingerabdrücke in Reisepässen, Vorratsdatenspeicherungen und Wasserflaschenverbote in Flugzeugen. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung war die Politik sich nicht zu schade, auch die blödsinnigste Maßnahme durchzudrücken. Die offizielle Version und damit sämtliche politische Antworten auf den Terror allerdings in Frage zu stellen, ist da schon blasphemisch. In der medialen Öffentlichkeit schweigt man sich fast gänzlich dazu aus. Berichte zum Thema 9/11 und Inside Job folgen nach Alien Dokumentationen und versetzen Diskutanten in anrüchige Sphären. Das Motto: Freie Meinung ja, aber nur hinter vorgehaltener Hand!

Insider Trading

Es schadet nicht, ein bisschen Objektivität in die Sache zu bringen. Objektiver und sachlicher wird es, wenn es um Insider Trading geht. Hierzu geben die wissenschaftlichen Arbeiten von Allen M. Poteshman, Wing-Keung Wong & Howard E. Thompson & Kweehong Teh sowie Marc Chesney & Remo Crameri & Loriano Mancini aufschlussreiche Informationen. Diese geben an, dass relevante Aktien in einem ungewöhnlich hohen Maß gehandelt wurden. Laut 911-Commission haben z.B. Investoren, die auf fallende Airline Kurse spekuliert haben, am Chicago Stock Exchange 5 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Es gab darunter sogar einen Investor, der am 6. September 2001 95% aller Put-Optionen der United Airlines akquiriert hat. Es gäbe aber keine „denkbaren Verbindungen zu al-Qaida“ [The 9/11 Commission Report, S. 499]. Der Investor hatte wohl einfach nur Glück im Unglück. Nachvollziehen kann man diese Thesen allerdings nicht mehr, da die Securities and Exchange Commission die Daten dazu zerstört hat. Die Aussage des 9-11 Commission Report, dass die Geldgeber der Terroranschläge grundsätzlich sowieso nicht von Bedeutung seien, schießt den Vogel allerdings komplett ab. [The 9/11 Commission Report, S. 172] Vermutlich war der Finanzier eine höhere Gewalt, nennen wir sie Gott. Er hat Geld ganz einfach in die Hände der Terroristen regnen lassen. Das ist so ähnlich gewesen wie bei Moses und seinem Gott, bei dem gab es halt Froschregen, oder so.


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