Die Frauenquote kommt Der feministische Versuch ein Scheinproblem zu lösen

1. Dezember 2014 // Zero



Die Frauenquote ist kompletter Blödsinn. Es ist blödsinnig sich damit zu beschäftigen oder gar darüber zu schreiben. Der Blödsinn wird heutzutage allerdings ernst genommen. So ernst, dass es nun in ein Umerziehungsgesetz mündet. Das Credo: Die bösen patriarchalisch und mittelalterlich geführten Unternehmen sollen doch gefälligst Frauen mal die Chance geben, mit dem Zepter zu wedeln. Um ehrlich zu sein, wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass einige Frauen in derart wackligen und verrückten Argumentationsgebäuden denken. Eine Argumentation, die darauf beruht, Menschen mit erweitertem Fortsatz als Unterdrücker des weiblichen Geschlechts zu bezeichnen. Das ist gewagt. Die schon erhitzte Debatte soll nun nicht weiter mit Öl befeuert werden. Ich versuche daher gemäß der gesellschaftlichen Klischees dem männlichen Bild gerecht zu werden, indem ich mit Zahlen und Fakten der Rationalität eine Chance geben möchte.

Die Scheinheiligkeit der SPD

40 ist die erste Zahl. 40% des SPD Parteivorstandes besteht aus weiblichen Mitgliedern. Damit folgt die Partei einem Parteitagsbeschluss aus dem Jahr 1988, die den Frauenanteil von Funktionen und Mandaten der SPD auf mindestens 40% regelt. 0 ist die nächste Zahl. Es gab nämlich 0 Kanzlerkandidatinnen bei der SPD. Steinbrück begründete diesen Zustand einst so: „Es hat sich keine Frau beworben um die Aufgabe.“ Es ging um den 100%igen Männeranteil in der Troika. Ich darf also festhalten: Wenn es wirklich ernst wird, zieht die SPD ihren ideologischen Schwanz ein und bewertet ausschließlich nach Leistung.

Männer steigen schneller auf

27,3% ist die nächste Zahl. Nur so wenig Männer beanspruchen nämlich Elternzeit, die meisten von Ihnen auch nur für zwei Monate. Es gibt Menschen im Land, die diese Zahlen alarmierend finden. Diese Menschen verstehen allerdings nicht, dass Eltern für ihre Karriere einen Preis zahlen müssen. Der Preis ist die fehlende oder unvollständige Bindung zu den Kindern. Diesen Preis wollen die meisten Mütter anscheinend nicht zahlen. Das sollte zur Kenntnis genommen und nicht schlecht geredet werden. Da Männer damit in der Regel länger und ohne Unterbrechung arbeiten, steigen sie auf der Karriereleiter schneller auf.

Frauen verdienen weniger

Wenn es um die Frauenquote geht, geht es nicht nur um eine krude und brutale Art Frauen in die Führungsetagen zu hieven. Es geht auch darum, unterschiedliche Gehälter der Männer und Frauen anzugleichen. Frauen verdienen weniger als Männer. Der bereits erwähnte Karriereknick ist allerdings nicht allein dafür verantwortlich zu machen. Die Berufswahl spielt offensichtlich auch eine Rolle. Frauen verzichten in einer freien Gesellschaft oftmals auf die besser bezahlten technischen Berufe und stellen wirtschaftliche hinter eigene Interessen. Die Zahl der Frauen dümpelt daher trotz aller politischen Anstrengungen im einstelligen Prozentbereich. Ähnlich sieht es auch bei der Studienwahl aus.

Frauenquote als neue Ungerechtigkeit

Die Frauenquote schafft eine reale staatlich legitimierte Ungerechtigkeit, die den Leistungsgedanken vollkommen verwässert. In Norwegen kann beobachtet werden, dass die Quotenfrauen auch keinerlei kulturellen Wandel innerhalb des Unternehmens herbeiführen konnten. Die Einkommensunterschiede blieben gleich. Der Männeranteil des „mittleren Managements blieb nahezu unverändert“. Warum sollte sich auch etwas ändern, wenn die Ursache eine ganz andere ist, als das feministische Weltbild zulässt?

Feminismus und Irrationalität

Glücklicherweise sind viele Frauen intelligent genug, der feministischen Ideologie nicht auf den Leim zu gehen. In einer Umfrage unter Chefinnen sprachen sich nur 27% von Ihnen überhaupt für eine Frauenquote aus. Sie wissen, dass eine Quote vollkommen nutzlos ist:

„Ich glaube ich bin hierhin gekommen, weil ich eine Kombination von Fähigkeiten habe, die insbesondere für meinen jetzigen Job sehr sehr wichtig sind. Ich würde mich als mutig, als kämpferisch bezeichnen. Ich habe wenig Angst. Ich habe beispielsweise keine Angst vor Krisen. Krisenkrisenmanagement ist ein großer Teil meines Berufes. Ich habe immer versucht mehr über meine Persönlichkeit zu wirken, nämlich einfach Charme, Humor und Kompetenz intelligent miteinander zu verbinden. Ich habe nie mein Frausein thematisiert.“

Das Zitat stammt aus einem Interview mit Vera Meyer-Schneevoigt, Geschäftsführerin bei Siemens Enterprise Communications. Beleidigender Weise wurde sie im selben Beitrag als „dekorative Imagekampagne“ eines deutschen Unternehmens bezeichnet. Die feministische Ideologie ist sich wohl für nichts zu schade.


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