Emanze mit Matratze Falscher Vergewaltigungsvorwurf

25. Juni 2015 // Zero


Für Wochen schlenderte Emma Sulkowicz, eine Kunststudentin an der Columbia University, mit ihrer Matratze durch den Campus herum. Angeblich wurde sie darauf vergewaltigt. Ein deutscher Kommilitone, Paul, soll für die Tat verantwortlich gewesen sein. Wie sich mittlerweile herausstellte, war ihr Vorwurf gelogen. Das Kunstprojekt mit der Matraze ist beendet. Sulkowicz hat aber mit einem neuen Kunstprojekt auf sich aufmerksam gemacht: Ein Sex Tape.

Die Vergewaltigung soll sich im Jahr 2012 ereignet haben. Es sei anfangs nur eine freundschaftliche Beziehung gewesen. Dabei blieb es aber nicht. Sulkowicz berichtete, dass sie mit dem Deutschen geschlafen habe. Zwei mal. Beim dritten mal, am 27. August 2012, lief es wohl allerdings nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. An dem Tag sei sie vergewaltigt worden. Nachdem ihr Vorwurf im Jahr 2014 mediale Aufmerksamkeit erlangte, beschäftigte sich nunmehr auch die öffentliche Moralpolizei mit dem Matrazen-Mädel.



Fazit: Wenn eine Kunststudentin etwas behauptet, ist der Mann selbstverständlich schuldig. Ist doch klar. So klar vielleicht aber auch nicht. Es gibt nämlich drei Probleme bei ihrer Version der Geschichte: Erstens hat sie die Polizei über die Vergewaltigung nicht sofort unterrichtet. Es gibt damit keinerlei Beweise für ihre Anschuldigungen. Zudem hat sie sich zwei Tage nach dem Vorfall und lange Zeit danach ganz normal mit Paul über Facebook unterhalten. Stockholm-Syndrom? Die Pointe liegt jedoch in der dritten Kuriosität: Der New York Times hat sie gesagt, sie sei geschlagen und anal penetriert worden. Genau das hat Sulkowicz bereits im Januar 2014 auch einem studentischen Blog mitgeteilt. Hier sagte sie unter anderem auch, dass die beiden nie über Analsex gesprochen hätten. Sulkowicz wollte ihn demnach auch nicht. Daraus ergibt sich ihr Vergewaltigungsvorwurf. In einem ihrer anderen Facebook-Nachrichten an ihren Täter klang das noch ganz anders:

Emma: fuck me in the butt
Paul: eehm
maybe not?
jk
I miss your face tho
Emma: hahahah
you don’t miss my lopsided ass?
Paul: i do.
just not that much

Ich erspare mir die Übersetzung dieses literarischen Meisterwerks. Dieses sexuell frustrierte Wesen hat schlichtweg gelogen. Einen sechsseitigen Chatverlauf hat Paul der Reporterin Cathy Young zugeschickt. Young muss vom obigen Gespräch Kenntnis genommen haben. Sie kontaktierte deshalb das angebliche Vergewaltigungsopfer, um den Inhalt von ihr nochmals verifizieren zu lassen. Dazu äußerte sich Sulkowicz mit diesen Sätzen:

„Es ist schrecklich, dass diese Reporterin durch mein Privatleben wühlt. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch nicht, dass sie eine extreme Anti-Feministin ist. Ich habe den Eindruck, sie unterstützt die Vergewaltiger und rückt die Hinterbliebenen in ein schlechtes Licht.“

Mit der Wahrheit und unnötigen Details hält sich Sulkowicz wohl nur ungern auf. Geantwortet hat sie Young deshalb einfach nicht mehr. Und was heißt hier „Hinterbliebene“? Hat sie den Holocaust überlebt oder was? Wirklich ganz großes Kino. Die Erwähnung mit dem Feminismus rundet die Geschichte natürlich ab. Ihre Handlung ist nur das Ergebnis einer irrationalen, dummen, psychopathischen, männerverachtenden Ideologie. Die Gehirnwäsche hat sie von ihrer Mutter, denn sie sei auch eine Feministin.

Unter Feministen heißt es, dass die Frau dem sexuellen Akt ausdrücklich zustimmen muss. Alles andere ist Vergewaltigung. Ach wirklich…? Dieser wahnsinnig intelligente feministische Grundsatz wurde aber auch nochmal auf die Spitze getrieben, denn das Endziel des Feminismus‘ ist ja die vollständige Unterdrückung des Mannes.

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Eigentlich kann man aber auch sagen…

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Eine vollkommen wirre Ideologie. Alles ist also Vergewaltigung. Der Vergewaltigungsvorwurf von Sulkowicz verwundert deshalb auch nicht. Sie hat mittlerweile ein neues Kunstprojekt gestartet. In einem Sex Tape spielt sie ihre Vergewaltigung nach. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum Menschen wie Mollath in die geschlossene Anstalt eingewiesen werden, aber so ein menschliches Exemplar von Frau einfach frei herumlaufen darf.

Natürlich sind die Leitmedien, die Sulkowicz so hochgejubelt haben, nicht wieder zurückgerudert. Darüber müssen sich einige Studenten aufgeregt haben. Ihr Frust hat sich am Campus entladen. Eine anonyme Gruppe hat die Lügnerin mit einer kleinen Plakataktion an den Pranger gestellt.


Die Plakate hingen vor allem auch an Orten, an denen diese nicht so leicht abgehängt werden konnten.

Paul wurde das ganze Schmierentheater zu bunt. Er hat die Uni angezeigt. Wer weiß, mit ein bisschen Glück wird er bald Millionär werden.


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