Euro auf Talfahrt Nächster Krisenkandidat: Italien

21. Dezember 2016 // Zero

400 Jahre hat der Namensgeber des Euros dem Euro gegeben. Damit hat sich Theo Waigel wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Der Euro verliert immer mehr an Wert. Für Griechenland, Italien, Spanien und Portugal ist die Währung einfach zu stark, für Deutschland viel zu schwach. Deutschland verliert immer mehr Kaufkraft. Der Kampf zum Erhalt der europäischen Zwangswährung wird auf dem Rücken der Leistungsträger ausgetragen.

Seitdem die Politik und die „unabhängige“ Europäische Zentralbank beschlossen haben den Euro um jeden Preis zu retten, ist der Eurokurs von einem Tief zum nächsten gefallen. Bankenrettungen, Staatshilfen und eine quantitative Lockerung, die den actionreichen Namen Euro-Bazooka trägt, führten dazu, dass der Euro auf ein glorreiches 14-Jahrestief fällt.

Nächster Krisenkandidat: Italien

Pünktlich zu diesen heiteren Neuigkeiten hat Italien nun vermeldet, dass es 20 Milliarden Euro für ein Bankenrettungspaket benötige. Da der Euro alternativlos ist, wird dieses Paket demnächst auch noch geschnürt werden. Das verleitet mich zum Gedanken: Warum gründen wir nicht alle eine „Pleitebank“ und lassen uns von milliardenschweren Paketen retten? Scheint mir logischer als einer ehrlichen Arbeit nachzugehen.


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