„Gender-Streit“ bei „hart aber fair“ Feministen rechtfertigen Zensur

9. September 2015 // Zero


Wie angekündigt gab es nun einen zweiten „harten“ Schlagabtausch zwischen Feminazis und den Vertretern des noch übrig gebliebenen menschlichen Sachverstandes. „Der Gender-Streit: Was darf zu Mann und Frau gesagt werden?“ lautete der Titel der Rundfunkanstalt. Besser wäre: „Was darf Mann in Gegenwart einer Frau noch sagen?“

WDR gesteht Fehler ein

Zunächst einmal: Respekt, der WDR hat die Löschung der ersten Gender-Sendung aus der Mediathek als Fehler bezeichnet. Die Sendung ist wieder in der Mediathek abrufbar. Bei der Entschuldigung hätte es WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn aber auch belassen sollen. Als er nämlich anfing darüber zu schwadronieren, dass der Rundfunkrat die Interessen der Zuschauer vertritt, hat er die maßlose Ignoranz des öffentlichrechtlichen Systems wieder mal zur Schau gestellt.

Feministisches Antlitz

Das Antlitz einer verbitterten Feministin löst in mir einen Reiz aus, der über das Brechen hinaus geht. Wenn dieses Monstrum nun auch Laute fernab ihrer geschlechtsspezifischen Körperöffnungen von sich gibt, fangen meine Ohren an zu bluten. So viel ernst gemeinten Wahnsinn vertragen meine feinen Lauscher überhaupt nicht.
Schwenken wir nun zu Frau Sybille Mattfeldt-Kloth, die feministische Beschwerdeführerin des Landesfrauenrats Niedersachen. Wie in meinem vorigen Beitrag zum Thema angemerkt, suchen Feministinnen die Staatsnähe, um ihre Ideologie gewaltsam durchdrücken zu lassen, zum anderen setzen sie aber auch auf den staatlich sicheren Versorgungsdienst. Und wen wundert’s, Frau Sybille Mattfeldt-Kloth ist Politikerin. Auf den Vorwurf, die Gender-Lobby habe den WDR unter Druck gesetzt und so die Zensur erst ermöglicht, wiegelt sie ab. Das ist übrigens auch ein häufig beobachtbares Argumentationsmuster von Feministen. Möchte man sie mal festnageln, zappeln sie sich an den Fingern entlang, wie kleine glitschige Fische. Man habe es ja nicht so gemeint. Es ist genau diese ekelhafte passiv-aggressive Art, mit der diese radikalen Vertreter ihre Ideologie marketingtauglich verpacken wollen, indem sie ihr ein menschliches Antlitz verleihen. Es heißt dann immer „Man wolle ja nur auf Misstände aufmerksam machen!“, „Es ist ja nur zum Besten der Gesellschaft!“, „Nur… nur… Nu(h)r?“.



Als „albern“ bezeichnete der Weiße Ritter Anton Hofreiter (Grüne) den ersten Gender-Talk und sprach damit das Wehleiden des feministischen Kollektivs an. Er selbst hatte doch aber als einer der geladenen Gäste alle Möglichkeiten gehabt, eine unsachliche Diskussion zu versachlichen. Warum hat er es damals nicht einfach getan? Sich im Nachhinein über alles und jeden zu beschweren passt halt ins grün-sozialistische Profil. Er macht vermutlich auch einfach nur seinen Job.

Feministisches Meinungsdiktat

Neben der angeblichen Albernheit kritisier(t)en Feministen auch die fehlende „Sachkompetenz“ des ersten Gender-Talks. Dabei verwies Mattfeldt-Kloth auf Sophia Thomalla, die der Diskussion keinen Mehrwert biete. Dieser Kritik schloss sich Netzfeministin Anne Wizorek sofort an. Hier sträuben sich mir die Nackenhaare aus mehreren Gründen. Zum einen nährt sich „die“ feministische Theorie aus einer Reihe falscher Behauptungen. Der Gender-Pay-Gap, der eigentlich eine Qualifikations-Gap ist, ist zum Beispiel einer dieser seltsamen Halbwahrheiten, die Feministen ständig verbreiten. Wir haben es hier also mit einer unwissenschaftlichen Ideologie zu tun. Jetzt nehmen Feministen ihre falsche Ideologie aber zum Anlass, um Menschen wie Thomalla, die sich nicht mit falschen Theorien herumplagen wollen, anzugreifen. Thomalla habe sich nicht damit beschäftigt und dürfe sich deshalb, so die Feministen der Talkrunde, nicht in der Öffentlichkeit dazu äußern. Das ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Hat Mattfeldt-Kloth nicht zuvor davon gesprochen, dass Feministen Meinungsfreiheit nicht einschränken wollen? Dieser Ansatz führt ja gerade faktisch dazu, dass Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Diejenigen, die dem feministischen Meinungsdiktat nicht entsprechen, sollen, wenn es nach Feministen ginge, gefälligst die Klappe halten. Menschenverachtender kann eine Ideologie eigentlich schon fast nicht mehr sein.

„Never argue with an idiot. They will only bring you down to their level and beat you with experience.“ (George Carlin)

Sophia Thomalla

Thomalla wurde vor allem im Zusammenhang mit der „hart aber fair“-Sendung häufig als dummes Püppchen dargestellt. Nach den heftigen und unverschämten Angriffen der Feministen wirkte sie merklich angespannt und hat sich aus der Debatte etwas zurückgezogen. Schade! Sie ist nämlich sehr viel intelligenter, als jene Feministen annehmen lassen, die nichts anderes machen, als sich mit Unsinn zu befassen und diesen in der Welt weiterzuverbreiten. Denn eine Sache hat sie in der Sendung richtig erkannt: Der Steuerzahler muss für diesen feministischen Blödsinn aufkommen. Hier liegt das Grundübel der ganzen Debatte.

Und zum Abschluss noch ein kleines Geschenk an meine feministischen Leser_innen, die die Glorifizierung von besser aussehenden weiblichen Sexobjekten nicht ausstehen können:



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