Justizminister Maas über die sexuellen Übergriffe zu Silvester Bandenkriminalität am Kölner Hauptbahnhof: "Völlig neue Dimension"

6. Januar 2016 // Zero



In mehreren deutschen Großstädten gab es in der Silvesternacht regelrechte Ausbrüche von Gewalt. Von kriegsähnlichen Zuständen war mancherorts sogar die Rede gewesen. Vor solchen Gewaltwellen haben viele schon vor Wochen und Monaten gewarnt. Man schaue sich einfach nur mal das multikulturelle Schweden an, welches den traurigen Titel „Vergewaltigungshauptstadt des Westens“ inne hält. Die Kriminalität war also vorhersehbar gewesen.

Es ging den kritischen Stimmen nie darum, die sogenannten Flüchtlinge zu diffamieren. Es ging immer einzig und allein darum, darauf hinzuweisen, dass unkontrollierte Einwanderung das Zusammenleben in diesem Land gefährdet. In der Silvesternacht konnten wir sehen, was so eine katastrophale Politik anrichtet. Und das waren erst die Anfänge. Plötzlich schwenken auch die Medien um, aber auch nur deshalb, weil die Kölner Polizei in einer Pressemeldung darüber berichtete. Es hat sich also nichts geändert, überhaupt nichts. Die Systempresse berichtet immer nur dann, wenn’s brennt, wenn jemand zusammengeschlagen oder vergewaltigt wird. Dann, urplötzlich, kommt das Erwachen und man entdeckt das eigene Gewissen wieder. Die Kanzlerin wurde bei dem Medienschwenk auch wieder wählerstimmengeil und hat die Taten sofort gerügt. Was war denn mit den in den Flüchtlingsheimen vergewaltigten Mädchen im vergangenen Jahr gewesen, Frau Kanzlerin? Da war wohl das Medienecho einfach nicht groß genug. Alles ist wieder wie gehabt. Es hat sich rein gar nichts verändert. Es wird wieder viel Getose, viel Ge­klim­pe­re und vor allem viel Gerede geben. Nichts wird die Politik ändern. Sie glauben mir nicht? Schauen Sie sich an, welchen Ratschlag Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker bereithält: „Frauen sollen zu Fremden eine Armlänge Abstand halten.“ Der nächste Ratschlag ist dann wohl Vollverschleierung. Im Zweifel müssen Frauen demnächst einfach zu Hause bleiben und kochen.

Justizminister Maas hat die Vorfälle bereits kommentiert. Das Gesagte, welch Überraschung, ist nicht interessant, eher verstörend. Viel „interessanter“, oder mindestens genauso verstörend, ist seine Mimik. Er betritt die Pressebühne mit einem Grinsen. Das Grinsen wird er die gesamte Konferenz über irgendwie nicht vollständig los. Seine Mitarbeiter lachen. Überhaupt habe ich den Eindruck gehabt, es interessiert die nicht wirklich, was in Köln und anderswo passiert ist. Business as usual. Aber schauen Sie selbst:

Die Pressekonferenz fängt ab Minute 14:19 an.




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