Mann: Das überflüssige Geschlecht Neue Anti-Feminazi Dokumentation aus den USA: The Red Pill

11. Januar 2017 // Zero



Was ist flüssiger als Wasser? Männer. Die sind nämlich überflüssig. Dieser Flachwitz ist ein integraler Bestandteil der feministischen Ideologie und hat die westliche Gesellschaft nachhaltig verformt. Die Begegnung zwischen Mann und Frau ist zu einer Begegnung zwischen Mensch und Übermensch verkommen. Feministen kritisieren fortwährend das „patriarchale Gesellschaftssystem“. Sie glauben also eine Ordnung erkennen zu können, welche Männer mit Sonderrechten ausstattet. Eine Sichtweise, gegen die sich vor allem Männerrechtsbewegungen verwehren würden. Cassie Jaye, eine feministische Dokumentarfilmerin aus den USA, wagt ein ungewöhnliches Experiment. Sie besucht diese anti-feministischen Männerrechtsbewegungen, um diese während der Interviews vorzuführen. Das Ergebnis: Ihr eigenes feministisches Weltbild gerät ins Wanken.

Realität vs. Traumwelt

Der Dokumentarfilm von Cassie Jaye hört auf den Namen The Red Pill (IMDB-Bewertung: 9,3). The Red Pill lehnt an den Film Matrix an, in welchem der Hauptdarsteller Neo vor die Wahl gestellt wird eine Rote Pille zu schlucken, um sich mit der unbequemen Realität auseinanderzusetzen, oder die Blaue Pille zu nehmen, um in der Matrix-Traumwelt weiterzuschlafen.



Allein der Titel der Dokumentation lässt Kritiker schon schaudern. Das feministische Magazin Jezebel hat Neo mit Neonazi verwechselt und sieht in der Red Pill-Community eine Gruppe voller Rechtsextremer. Die Dokumentation selbst ist heftigen Angriffen aus den etablierten Medien ausgesetzt. Vice hat den Film kurzum als „Bullshit Dokumentation“ bezeichnet. Er spalte Männer und Frauen noch mehr, sagt Los Angeles Times. The Hollywood Reporter findet The Red Pill unausgewogen. Eine auf Change.org erstellte Petition verhinderte die Ausstrahlung des „frauenfeindlichen Propagandafilms“ in einer australischen Kinokette. Nachdem ich mir The Red Pill selbst angesehen habe, stelle ich mir ernsthaft die Frage: Haben die Kritiker einen anderen Film gesehen als ich?

Das Patriarchat? Ein Faktencheck



Cassie Jaye wühlt mit ihrem Werk auf und lässt Positionen zu Wort kommen, die vom Mainstream vertuscht, belächelt oder angegriffen werden. Dabei geht es um so komische Tatsachen wie:

Kleine Anmerkung: Diese Statistiken stammen aus Europa oder Deutschland, decken sich aber mit den in The Red Pill genannten Zahlen und bilden im Großen und Ganzen die Grundlage der ganzen Geschlechterdiskussion. Aber wenn das das Patriarchat ist, von dem Feministen immer so häufig sprechen, will ich eine Frau sein. Im Ernst: Bei solchen Zahlen möchte man sich den Lümmelmann glatt abschnippeln, nur um diese „ungerechte“ Frauenwelt mal näher kennenzulernen.

Die feministischen Propaganda-Tricks

Die Fakten deuten auf alles hin, nur nicht auf ein Patriarchat. Man kann sogar getrost von einem Matriarchat sprechen, da Mädchen und Frauen systematisch und per Gesetz besser gestellt werden. Jungen und Männer dienen nur noch als Ressourcen- und Samenspender, ansonsten sind sie überflüssig. Wenn man sich allerdings von den harten Faktoren entfernt und sich die westliche Debattenkultur ansieht, entsteht ein vollkommen gegensätzliches Bild. Wie kann das sein? Propaganda. Ich erinnere an die Maischberger-Sendungen, in denen der sogenannte „Unterhaltspreller“ und „Rabenvater“ Detlef Bräunig saß. Er erzählte davon, dass seine Ex, die Mutter seiner beiden Kindern, durch ihren Umzug in eine 500 Kilometer entfernte Stadt den väterlichen Umgang mit den Kindern faktisch unmöglich gemacht hat. Bräunig gab auch Einblicke in die Schlammschlacht, die seinen Angaben zu Folge von der Ex gestartet wurden. Er sei vor Gericht „niedergemacht“ und vom Vater zum Bankautomaten degradiert worden. Das Sorgerecht als unverheirateter Vater fehlte ihm per Gesetz sowieso. Es machte ihm schwer zu schaffen und Bräunig gab sich dem Alkohol hin. Als er für sich erkannte, dass die Gesetze und das System gegen ihn als Vater gestrickt sind, fasste er schließlich den schmerzlichen Entschluss aus Deutschland zu ziehen und seinen Lebensmittelpunkt nach Thailand zu verlegen. Es diente dem Selbstschutz, wie er angab. Er hätte sonst an der Armutsgrenze knabbern müssen und es drohte das Abrutschen in die Alkohohlsucht. Mit juristischen Tricks entzieht Bräunig sich seitdem vor Unterhaltszahlungen. Er wurde dafür von den Gästen der Sendungen heftig angegriffen. Die ehemalige Familienrichterin Scherf hat ihn sogar als verantwortungslosen Vater bezeichnet, obwohl er gar nicht den Streit initiiert hatte. Den Titel „Unterhaltspreller“ wurde er in der Sendung natürlich auch nicht los. In der selben Sendung hat Anna Peters über ihren schlagenden Exmann berichtet, für den sie Unterhalt zahlen muss. Der Fall Peters unterscheidet sich vom Fall Bräunig erheblich, sie wurde immerhin geschlagen. Aber im Prinzip geht es um dieselbe Sache: In beiden Fällen möchte man keine verflossene Liebe durchfüttern, die einem physische oder psychische Gewalt angetan hat. Erst recht nicht dann, wenn die eigene Existenz auf dem Spiel steht. Die feministischen Medien schaffen es trotzdem, die Frau als Justizopfer und den Mann als beratungsresistenten Feigling darzustellen. Beim Kampf um eine bessere Stellung in der Gesellschaft haben Feministen in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Job erledigt. Ging es ihnen am Anfang noch um die rechtliche Gleichstellung der Frau, geht es heute nur noch um mehr Macht auf Kosten der Männerwelt. Sie greifen auf vier propagandistische Techniken zurück, mit denen sie die Gesellschaft seit Jahren fundamental in ihrem Sinne verändern.

1. statistische Fehlschlüsse

Hierbei geht es darum Statistiken im Sinne der feministischen Ideologie zu manipulieren bzw. falsch darzustellen. Feministen behaupten zum Beispiel, dass Frauen weniger als Männer verdienen. Das stimmt allerdings nur, weil Frauen entweder weniger ertragreiche Berufe wählen oder aber sie arbeiten nicht so lange wie ihre männlichen Kollegen oder aber sie kümmern sich als Hausfrauen um die Kinder. Feministen vergleichen also Birnen mit Äpfeln. Werden all diese Faktoren berücksichtigt, ist das Einkommensniveau beider Geschlechter nahezu gleich. Der restliche Unterschied rührt aus eine gesetzlichen Diskriminierung in Richtung Frauen. So wird der Arbeitgeber durch den Mutterschutz dazu getrieben Männer bevorzugt einzustellen. Schwangere Frauen können nämlich zur Kostenfalle werden. Zwar können auch Männer in Elternzeit gehen, allerdings nehmen weniger als 30 Prozent diese in Anspruch. Bei den Einkommensunterschieden ist auch zu beachten, dass Männer karrierefixierter als Frauen sind.
Feministen wenden aber auch gerne einen anderen beliebten statistischen Trick an. Sie betrachten nur jenen Teil der Statistik, der den Feminismus unterstützt. Hier ein Zitat aus einem Vice-Artikel (obwohl ich mir in dem Fall nicht sicher bin, ob die Autorin wirklich Feministin ist, soll ja auch nur als Beispiel dienen):

„Bei den Frauen liegt der Anteil der von Wohnungslosigkeit betroffenen unter 25 Jahren mit 30 Prozent deutlich höher als bei den Männern (17 Prozent).“

Toll, oder? Dass die Gesamtheit der Obdachlosen überwiegend aus Männern besteht, scheint jetzt vergessen zu sein.

2. argumentative Fehlschlüsse

Feministen sind der Meinung, dass Sprache geschlechtsneutral gestaltet werden muss. Sie werben jedoch nicht für einen anderen Sprachgebrauch, das wäre zu anstrengend. Stattdessen nutzen sie das staatliche Gewaltmonopol und oktroyieren dem Volk ihr Sprachbild auf. Allein die Umbenennung eines Berliner Studentenwerks in Studierendenwerk kostet den Staat 800.000 Euro. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten machen Ausgaben wie diese nur dann Sinn, wenn Studentinnen durch diese eine Namensänderung tatsächlich mehr studieren würden und der Staat dadurch Mehreinnahmen in Höhe von 800.000 Euro verzeichnen kann. Abgesehen davon, dass es so eine Bewertung nie gab; ich bezweifle wirklich stark, dass eine Frau nur deshalb anfängt zu studieren, weil das Studentenwerk plötzlich einen geschlechtsneutralen Namen trägt: „Hach, das Studentenwerk heißt jetzt Studierendenwerk, dann geh‘ ich auch wieder studieren!“ Was für ein armseliges Bild zeichnen Feministen hier von Frauen? Zudem liegt der weibliche Studentenanteil schon bei 50,2 Prozent. Feministen möchten ihre Ideologie tief in das Bewusstsein der Bevölkerung einbrennen. Diese linguistischen Terroranschläge auf die deutsche Sprache werden erst dann aufhören, wenn sie komplett feminazisiert wurde. Studenten heißt jetzt Studierende. Bürger heißt jetzt Bürger*innen. Mutter und Vater heißen jetzt nur noch Elter 1 und Elter 2.
Es gibt neben der Sprache noch mehr argumentative Fehlschlüsse, mit denen Feministen aufwarten. Sie sagen zum Beispiel, dass Frauen weniger häufig in der Chefetage sitzen, obwohl sie besser in der Schule und der Uni sind. Auch hier korreliert die erste Aussage nicht zwangsläufig mit der zweiten Aussage. Die Frau, die in der Uni besser abschneidet als der Mann, hat vielleicht einen einfacheren Studiengang gewählt. Oder sie kann einfach besser stillsitzen und gehorchen und den besseren Sklaven spielen.
Feministen haben den Glauben, dass es neben dem biologischen Geschlecht auch ein „soziokulturelles Geschlecht“ namens Gender gibt, welches es zu erforschen gilt, um die Geschlechtergleichheit voranzutreiben. Das ist Neusprech für: Ich will in den Steuertopf greifen. Gender schafft eine Theorie, die zu tausend anderen Theorien verleitet. Auf Grundlage dieser Theorien wird eine künstliche Nachfrage für steuerfinanzierte Gender-Professorenstellen geschaffen. Dieser GenderGaga erhöht die Steuerausgaben, wird das Leben von Frauen aber genauso beeinflussen, wie der berühmte Sack Reis, der in China umgefallen ist.

3. unterschlagen von wichtigen Tatsachen

Feministen finden, dass Frauen die besseren Menschen sind. Frauen sollen nach dieser Ansicht per Gesetz einen höheren gesellschaftlichen Status genießen. Um diesem Ziel näher zu kommen, werden wichtige Tatsachen unterschlagen. Feministen kritisieren, dass Frauen weniger verdienen, dass Frauen nicht so häufig in hohen Positionen vertreten sind, dass alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko haben usw. usf. Damit geben Feministen ein völlig verzerrtes Bild der Realität wider. Sie vergessen jene wichtigen Informationen zu erwähnen, die eine Erklärung für all das bieten. Frauen sind weniger gewillt, Überstunden zu machen. Sie arbeiten lieber für weniger Geld, um dafür einer sinnerfüllenden Tätigkeit nachzugehen. Die meisten Frauen wollen mit einem Ernährer zusammen sein. Männer finden sich in dieser traditionellen Rolle wieder und wollen mehr verdienen. Sie arbeiten dafür härter, länger, können die Familie weniger oft sehen, sind gestresster und sterben früher. Alles hat seinen Preis.

4. bloßstellen

Jetzt wird es pikant. Wenn Feministen nicht mehr weiterwissen und die Debatte als verloren ansehen, werden sie zu irrationalen Monstern. Sie werden einen mit Fragen wie „Hast du überhaupt schon mal eine Freundin gehabt?“, „Hattest du schon mal Sex?“ oder „Was bist du denn für ein Mann?“ bombadieren. Worauf man jedes mal mit „Deine Mudda!“ antworten kann. Sie sollten wissen, dass Sie den Diskurs an dieser Stelle schon gewonnen haben. Die Feministen sind jetzt endgültig besiegt und wissen nicht mehr weiter. Lehnen Sie sich zurück, beobachten Sie, wie die Feministen sich selbst aus der Bahn werfen, gegen die Wand manövrieren und genießen Sie einfach die Show.

5. Zensur

Wenn gar nichts mehr geht, wird zugemacht. Zensur ist das letzte Mittel, auf welches Feministen zurückgreifen. Sie erinnern sich vielleicht noch an den „Gender-Streit“ bei „hart aber fair“. Eine Sendung wurde damals auf Grund des Drucks von feministischen Organisationen aus der WDR-Mediathek genommen. Daraufhin veranstaltete man einen zweiten Fernsehtalk, bei dem dann der Feminismus „richtig“ diskutiert wurde. In den USA hat die feministische Zensur bereits viel krassere Formen angenommen. Sie gehört hier schon zur Tagesordnung.

Feminismus – Ein gesamtgesellschaftliches Problem

The Red Pill verdeutlicht eindrucksvoll, wie eine über das Ziel hinaus geschossene Ideologie wie der Feminismus eine Gesellschaft spalten, verformen und einen Geschlechterkampf heraufbeschwören kann. Der Dokumentarfilm von Cassie Jaye gleicht nicht einer Aneinanderreihung von staubtrockenen Statistiken. Die werden nur zur Untermalung herangezogen. Bei den Interviews mit den unterschiedlichen Lagern warten auf den Zuschauer persönliche Geschichten von unter der feministischen Ideologie in Mitleidenschaft gezogenen Männern und Jungen, die selbst den hartgesottensten Feministen nicht unbeeindruckt lassen dürften. Der Dokumentarfilm zeigt ebenfalls die persönlichen Videotagebücher von Cassie Jaye. Dabei können wir alle zusehen, wie die bitteren Pillen voller Wahrheit die Bekanntschaft mit dem Schluckreflex der Produzentin machen. Sie fängt an ihre eigenen Positionen zu hinterfragen und trägt ihren inneren Konflikt nach außen. Es ist nicht allein ihr Konflikt, der Feminismus hat sich mittlerweile zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem des Westens entwickelt, über welches sich nur die wenigsten zu sprechen trauen. Mit ihrem Film setzt Cassie Jaye den Anfang einer wichtigen Diskussion, die schon lange überfällig ist.

In Deutschland wird der Dokumentarfilm wahrscheinlich nicht mehr ausgestrahlt werden. D.h. man muss hier auf den Release-Termin der DVD warten, welche im Frühjahr 2017 rauskommen sollte.


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