Mindestlohn zerstört Einstiegsjobs Unternehmen streichen Stellen

5. Juni 2016 // Zero



Seit der Einführung des Mindestlohns ist nun fast ein Jahr vergangen. Als Folge dieser falschen Arbeitspolitik durfte bereits der ein oder andere Konsument einen Preisanstieg zu Spüren bekommen haben. Nun aber müssen auch einige Arbeiter darunter leiden. Unternehmen haben bereits erste Stellen auf Grund des Mindestlohns streichen müssen.

Weniger Praktika

dig.ga hat die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes bereits vor einem Jahr beschrieben. Es ist dann wirklich genauso eingetroffen. Wie schon damals erwähnt hat das hier nichts mit Vodoozauber zu tun. Menschliches Verhalten, vor allem in Wirtschaftsfragen, folgt einem gewissen Muster. Aus diesem leiten sich ökonomische Gesetze ab, die man nicht einfach aushebeln kann. Das witzige ist ja immer wieder, dass vor allem linke Gruppierungen und linke Pressestellen diese volkswirtschaftlichen Zusammenhänge auf Grund von ideologischer Befangenheit nicht sehen wollen und sie sogar schön reden. Im SPIEGEL wurden die weggestrichenen Praktikastellen so erklärt:

„Dennoch muss man vorsichtig sein, den Rückgang ausschließlich dem Mindestlohn zuzuschreiben. Von den befragten Personalchefs gaben nur 22 Prozent an, dass er einen direkten Einfluss habe. Sie kritisierten nicht nur die gestiegenen Kosten, sondern auch die neuen Dokumentationspflichten: Firmen, die Praktikanten weniger als den Mindestlohn zahlen, müssen nachweisen, dass die jeweilige Stelle den Ausnahmeregelungen entspricht.“

Die Dokumentationspflicht ist Teil des Mindeslohngesetzes! Außerdem widersprechen sich die Personalchefs. Sie sprechen zum einen von gestiegenen Kosten, sagen dann aber, es habe damit nicht viel zu tun. Erinnert mich an den Raucher, dem man die Frage stellt: „Du weißt schon, dass rauchen ungesund ist, oder?“ Ja, das weiß er, in der nächsten Mittagspause geht er trotzdem eine rauchen. Wissen und Handlung müssen nicht zwangsweise miteinander korrelieren. Der SPIEGEL hätte natürlich auch kundige Menschen befragen können. Allerdings würde diese Vorgehensweise eventuell das eigene Weltbild erschüttern. Das geht nicht. Links muss schließlich links bleiben.

Dumping-Löhne beseitigt

Der DGB schreibt, dass durch den Mindestlohn Dumping-Löhne beseitigt werden. Was genau soll daran gut sein, wenn Schüler, Studenten, Mütter und Rentner (ja, leider gibt es die auch) sich jetzt auf Grund des Mindeslohngesetzes kein Taschengeld mehr dazuverdienen können, weil der Arbeitgeber die Stelle gestrichen hat? Schlimmer noch: Die Stellen werden gar nicht mehr ausgeschrieben, weil sie zu teuer geworden sind. Die SPD, die für das Mindestlohngesetz verantwortlich ist, hätte natürlich auch Steuern für Niedrigverdiener streichen können. Dann können die sich auch von 5 Euro die Stunde ernähren. Aber auch das geht nicht, denn der SPD geht es nicht um das Wohlergehen von schwachen Menschen. Wir erinnern uns: Links muss links bleiben und Beamte müssen schließlich auch versorgt werden. Darum geht es! Bundestagsabgeordnete wie Yasmin Fahimi (SPD) bekommen übrigens 9.082 Euro Gehalt. Das sind 9.082 Euro zu viel. Für den Schaden, den diese Anrichten, müssten sie die Deutschen eigentlich entschädigen.

Der Mindestlohn ist eine historische Leistung, die lassen wir uns nicht kaputt machen. Vor allem nicht durch absurde…

Posted by Yasmin Fahimi on Freitag, 20. Februar 2015


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