Seit Samstag wird fürs eigene Portemonnaie gearbeitet Bund der Steuerzahler: 52,4 Prozent Steuerbelastung

14. Juli 2015 // Zero

Seit Samstag arbeiten Deutsche wieder für das eigene Portemonnaie. Das hat der Bund der Steuerzahler vergangene Woche in seinem „Belastungsbarometer 2015“ bekanntgegeben. Die durchschnittliche Steuerbelastung liege bei 52,4 Prozent. Single-Haushalte trifft es mit 62,4 Prozent besonders hart. Der Bund der Steuerzahler fordert einen „Belastungsstopp“.

Kalte Progression abschaffen



Alle Jahre wieder entfacht der Streit um die kalte Progression. Die einen sagen, es gäbe sie nicht, die anderen meinen, sie belaste vor allem die mittleren und kleinen Einkommen besonders stark. Der Bund der Steuerzahler hat dazu eine ganz klare Position: Die kalte Progression muss abgeschafft werden.

Soli abbauen

Der Solidaritätszuschlag ärgert viele Arbeitnehmer. Wenn es nach dem Bund der Steuerzahler geht, sollte dieser sofort abgebaut und spätestens 2019 abgeschafft sein.

Bezahlbares Wohnen

Neben der Grundsteuer beklagt der Bund der Steuerzahler die hohen Stromkosten. Innerhalb der EU zahlen die Deutschen mittlerweile die zweithöchsten Strompreise.

Die Steuerbelastung im letzten Jahr lag bei 52,7 Prozent.


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