Sexismus-Vorwurf: „hart aber fair“-Sendung wird aus Mediathek gelöscht Frauenverbände gegen Meinungsfreiheit

26. August 2015 // Zero



Einmal drin, immer drin. Dem Internet sei Dank! Da kann auch so ein billige von Feministen – die damit den Titel Feminazi redlich verdient haben – angestoßene Zensur nichts ausrichten. Die haben nämlich eine Programmbeschwerde eingelegt. Feminist empfand die Sendung als zu unseriös. Der WDR hat daraufhin die Sendung aus der Mediathek entfernt. Die „hart aber fair“-Sendung „Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn“ vom 2. März 2015 ist daher auch nicht mehr in der Mediathek auffindbar. Die hässliche Fratze des feministischen Geschwürs wurde durch diesen öffentlichrechtlichen Maulkorb aufs Neue offengelegt. Mehr noch veranschaulicht dieser Umgang mit der Meinungsfreiheit, wie nah diese gefährliche Gruppierung anderen freiheitsfeindlichen Gruppen steht. Das schlimme ist jedoch, dass sie die höchsten Stufen der Macht besetzt hält, um von dort aus ihr weibliches Patriarchat mit allen Mitteln zu verteidigen. Alles natürlich auf Kosten der Allgemeinheit.

Die Frauenverbände

Wer entscheidet denn, was unseriös ist?“, fragt sich Sophia Thomalla, einer der damals geladenen Gäste, zurecht. Feministen natürlich. Im Detail haben sich folgende Frauenverbände beschwert:

Falls es noch nicht aufgefallen ist: Es haben sich nur Frauen beschwert. Wer also meint, es gehe beim Feminismus um die Gleichheit aller (58) Geschlechter, hat irgendetwas nicht richtig verstanden. Auffallend ist ebenfalls, dass diese feministischen Organisationen bzw. deren feministischen MitarbeiterINNEN entweder ausschließlich durch den Staat finanziert werden oder aber die Staatsnähe suchen, um den Staat zu feminisieren / feminazisieren. Meistens ist auch auf den ersten Blick gar nicht erkennbar, dass die jeweilige Organisation staatlich gefördert wird. Der Frauennotruf Mainz beispielsweise wird scheinbar allein durch Spendengelder finanziert. Das ist nur die halbe Wahrheit. Der feministische Verein erhält seit 1992 Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz. Anders könnte dieser steuerverschwendende Quatsch auch gar nicht aufrecht gehalten werden. Quatsch ist es vor allem deshalb, weil die Gefühlswissenschaft, die sich Feminismus nennt, immer noch an Ideen klammert, die längst widerlegt sind. Sie verteidigt zum Beispiel den Mindestlohn. Ja ja ich weiß, Kommunismus wurde in Deutschland nie richtig durchgeführt. Freie Marktwirtschaft auch nicht, sie funktioniert trotzdem besser.

Deutschland im Gleichheitswahn

Was genau die Feministen an der „hart aber fair“-Sendung kritisieren, liegt auf der Hand. Die Sendung stellt ihre pseudointellektuelle Ideologie bloß. Schlechtes Marketing können Feministen schwer abhaben. Ist es doch die einzige Substanz und die einzige Waffe, die sie haben. So beklagt zum Beispiel die Netzfeministin Anne Wizorek in der Sendung, dass die Geschlechterrollen von der Gesellschaft vordefiniert werden. Wizorek trägt übrigens Kleider. Typisch Frau eben: Irgendetwas behaupten, aber das Gegenteil meinen. Dass es vordefinierte Geschlechterrollen gibt, beweist übrigens die Wissenschaft. Namentlich soll hier Professor Trond Diseth erwähnt werden.
Wie verschroben diese Ideologie ist, wird erst deutlich, wenn die Aussagen von Feministen im Detail betrachtet werden. Wizorek beklagt sich zum Beispiel auch über den „witzigen“ Frauenfußball-EM-Werbespot. Bei der Kritik musste sie natürlich widersprüchlicherweise selbst über den Spot lachen. Wizorek beklagt sich auch darüber, dass sich Frauen ständig im Spiegel angucken und damit wertvolle „kognitive Ressourcen abziehen“. Also wer an der Stelle nicht anfängt laut loszulachen, hat vermutlich zu wenig Humor. Traurig wird es nur deshalb, weil Menschen diesen GenderGaga tatsächlich ernst nehmen.

Verantwortungslosigkeit als oberste Maxime

Die Ziele des Feminismus sind auf den ersten Blick nicht erkennbar. Vielleicht liegt es daran, dass er jedes Jahr neue Probleme erfindet, die Vaterstaat lösen soll. Ich meine aber einen wesentlichen Grundsatz des Feminismus erkannt zu haben: Verantwortungslosigkeit. Oder genauer: Keiner darf mir, einer Frau, vorschreiben, was ich zu tun habe, aber die Männer sollen gefälligst mein Wohlbefinden stärken. Jetzt ergibt alles – der Pseudointellekt, die Vereinnahmung des Staates und die Zensur – einen Sinn. Der Feminismus hat das Patriarchat nun solange kritisiert, dass niemandem die Transformation dieser Ideologie aufgefallen ist. Der Feminismus ist das neue Patriarchat. Für die Beitrags- und Steuerzahler ist die WDR-Zensur wie ein doppelter Schlag ins Gesicht. Sie finanzieren nicht nur den aufgeblasenen öffentlichrechtlichen Rundfunk, sondern auch dessen Zensoren. Ein Grund mehr, den Rundfunkbeitrag nicht mehr zu zahlen. Wir können aber beruhigt sein, es wird im September eine neue „hart aber fair“-Sendung zum Thema Gender-Mainstreaming geben. Hoffentlich wird das Drehbuch dieses Mal ordentlicher geschrieben.


Shares