SPD fordert Offenlegung von Löhnen Schwesig wittert gegen Unternehmer

28. Februar 2015 // Zero

Wenn man denkt, blöder geht’s wirklich nicht mehr, kommt von irgendwo eine Schwesig her. Sie ist doch tatsächlich der Meinung, dass man dem Lohnunterschied zwischen Mann und Frau mit Transparenz entgegnen kann. Löhne sollen, wenn es nach ihr geht, komplett offen gelegt werden. Wenn ich mich recht entsinne, werden die Gehälter bei der SPD auch nicht offen gelegt. Jedenfalls gibt es keine offizielle Richtlinie dazu. Die Sozialdemokraten, die ihre Gehälter freiwillig offen legen, verdienen so wenig, dass sie einem fast Leid tun können. Sofern man denn bei einem Jahresgehalt von mehr als 150.000€ von „wenig“ sprechen kann. Bei solchen heuchlerischen Debatten lohnt es sich, genauer hin zu schauen. Denn diejenigen, die Transparenz verlangen, sind nicht diejenigen, die Transparenz wirklich wollen.

Die SPD und ihre mickrigen Löhne

Fangen wir mal bei dem höchsten deutschen sozialdemokratischen Mann der EU an, Martin Schulz. Er gibt an, ein Mann aus der Mitte der Gesellschaft zu sein. Einer vom Volk. Einer, „der weiß, wie es im Leben aussieht“. Aber, wie viel verdient dieser feine Herr eigentlich? Das möchte er nicht gerne veröffentlichen. Diese schöne Beitrag von REPORT MAINZ kommt dem Geheimnis schon etwas näher. Darin wird offenbart, dass Martin Schulz, europäischer Parlamentspräsident, jährlich ein steuerfreier Betrag in Höhe von 110.960€ zusteht.



Er ist natürlich nicht der einzige von der SPD mit diesem großen Geheimnis um die üppigen Gehälter der EU. Im folgenden Beitrag ist die Abgeordnete Evelyne Gebhardt zu sehen. Sie wird dabei erwischt, rechtswidrig Gelder einzustreichen.



Dass das ganze nicht so korrekt ist, gibt sie halbherzig zu. Gebhardt erklärt die Tat allerdings auch so, dass es irgendwie Sinn macht. Zumindest in ihren Augen. Gefilmt wurde das ganze von RTL. Und wenn RTL den Moralapostel spielen darf, würde ich mir als SPD wirklich Gedanken machen. Abgerundet wird das Bild über transparente Gehälter schließlich durch die noch unvergessene Debatte über die Nebeneinkünfte des ehemaligen Kanzlerkandidaten Steinbrück. So richtig wusste das Volk am Ende auch nicht, wie viel er eigentlich verdient hat.

Schwesigs feministisches Weltbild

Ideologien haben das Übel, dass man ihnen nichts entgegen setzen kann. Egal wie sachlich oder rational oder wissenschaftlich oder realitätsnah die Gegenargumente auch sein mögen, eine Schwesig lässt sich ihr feministisches Weltbild nicht mehr ausreden. Ihre Meinung steht fest und mit Fakten lässt sie sich nicht mehr verwirren. So blöd es auch klingen mag. Wenn Schwesig wirklich an der Sache interessiert wäre, würde sie zu aller erst damit anfangen, im eigenen Laden aufzuräumen. Sie würde ihre Parteifreunde freundlich aber bestimmt dazu bewegen müssen, Gehälter offen zu legen. Sämtliche Gehälter. Damit würde ihre Forderung zwar noch immer nicht im besseren Lichte stehen, zumindest aber wäre ihr ein Quäntchen Wahrheit anzurechnen. So eine Forderung wäre aber selbst bei der SPD nicht mehrheitsfähig und deshalb versucht sie es jetzt mit einem Gesetz. Ganz nach dem Motto: „Tja wenn wir das schon nicht können, dann muss die Wirtschaft halt dran glauben.“ Transparente Löhne sorgen dafür, dass Unternehmer die Gehälter aus Angst vor öffentlichen Repressalien nicht mehr nur nach Leistung zahlen. Im Zweifel stellen Unternehmer sogar noch weniger Frauen ein, um dem öffentlichen Druck zu entkommen. Das Problem der Feministen ist es, dass sie die Ursache von Gehaltsunterschieden nicht verstehen wollen. Sie denken, dass politische Maßnahmen wie Frauenquoten und ähnliches „Probleme“ beseitigen können. Probleme gibt es überhaupt nicht. Denn unverheiratete, kinderlose Frauen verdienen sogar mehr als Männer.


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