Terror in Paris: Unter falscher Flagge Ein Machwerk der Geheimdienste

15. November 2015 // Zero



129 Menschen sollen bei den Pariser Anschlägen umgebracht worden sein. Natürlich unterlässt der Staat es nicht, die Toten auf eine perfide Art und Weise für seine Zwecke zu missbrauchen. Die Politik schreit deshalb wieder nach mehr Überwachung, so als hätte die jemals geholfen. Wir brauchen keine Überwachung. Wir brauchen vor allem Medien, die Terroranschläge wie diese nicht emotional sondern ausschließlich rational untersuchen.

Unter falscher Flagge – Checkliste

Der Ausdruck falsche Flagge / False Flag ist ein nachrichtendienstlicher, politischer und militärischer Begriff, der ursprünglich aus der Seefahrt stammt. Er bezeichnet eine verdeckte Operation, meist des Militärs oder eines Geheimdienstes, die zur Verschleierung der Identität und der Absichten des tatsächlichen Urhebers vorgeblich von einer anderen, dritten Partei durchgeführt wird. Die Aktion wird also zum Schein aktiv einem unbeteiligten Dritten zugeschrieben, wobei dieser eine Einzelperson, eine Organisation, eine religiöse bzw. Volksgruppe oder auch ein Staat sein kann.“ Verdeckte Operationen sind auf Grund der Involvierung von staatlichen Stellen und der damit verbundenen Informationsknappheit nur in seltenen Fällen in Echtzeit als solche zu enttarnen. Erst Jahre später werden Historiker sich der Sache annehmen und – wenn man Glück hat – auch bei der Wahrheit bleiben. Die Aufgabe des Journalisten hingegen ist es in dem Moment, in dem das Ereignis stattfindet, die Wahrheit mit den ihm zu der Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln zu beleuchten. Ich habe es deshalb gewagt, eine Checkliste zusammenzustellen, die geheimdienstliche Operationen erkennen lässt und sie direkt auf die Terroranschläge in Paris angewendet. Umso mehr dieser Punkte erfüllt sind, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass unter falscher Flagge gehandelt wurde. Es ist ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten und natürlich nie eine hundertprozentige Garantie für irgendetwas. Stellen Sie sich das so vor wie beim Vaterschaftstest. 100% gibt es auch hier nicht.

Emotionalisierung

Der Hauptzweck einer false flag Operation ist die Umstimmung des öffentlichen Meinungsbildes zu einem bestimmten Thema oder einer Reihe von Themen. Es geht dabei vor allem um die Machtausweitung des Staates. Dafür werden medial verwertbare Videomaterialien benötigt. Diese sollen Chaos und Panik symbolisieren. In der Öffentlichkeit wird so Angst geschürt. Die Bürger sind jetzt empfänglich für harte staatliche Maßnahmen, die die Freiheitsrechte unter dem Vorwand der Sicherheit weiter einschränken. Es geht also nur darum, Emotionen (hier Ängste) der Menschen zu befeuern, um den kollektiven Verstand gänzlich auszuschalten. Nur so lassen sich die Rechte weiter beschneiden. Nur zum Vergleich: Es sterben pro Tag mehr als 16.000 Menschen des Ta­bakkonsums wegen. Wir sollten also mehr Angst vor Zigaretten als vor Bombengürteln haben. Das soll kein makaberer Vergleich sein, in dem Menschenleben gegeneinander aufgewogen werden. Der Tod von einem Menschen ist und bleibt eine Tragödie. Dieses Beispiel soll aber verdeutlichen, wie einfach es für den Staat und die Geheimdienste ist, uns unserer Freiheitsrechte zu berauben. Der Trick ist so simpel, dass man fast nicht glauben mag, dass er funktioniert. Die kollektive Vernunft kann durch Hyperemotionalisierung ausgeschaltet werden. Kritische Verlautbarungen traut sich in dem Moment niemand mehr zu. Möchte man doch ungern so wirken, als würde man als einziger die Taten der Terroristen relativieren. Den peinlichsten Auftritt hatte der Fußballkommentator Tom Bartels, der während des Fußballspiels der Nationalmannschaft gegen Frankreich am Ende einfach nur bedrückt und beklemmt wirkte und sich über gar nichts mehr freuen wollte. Wohlgemerkt: Er hat außer den Explosionslauten nichts verspürt und sich über die Schreckensnachrichten selber aufgeheizt. Absurd und lächerlich wie ich fand. Für mich war das fremdschämen pur und kein Meisterstück. Natürlich werfe ich Bartels keine Mittäterschaft des geheimdienstlichen Komplotts vor. Er ist ja auch nur gefangen in seiner Rolle und spielt den Geheimdiensten ungewollt in die Hände. Viel mehr wundere ich mich über die so unendliche Naivität aller außenstehenden Medien, die daraus einen Event machen. Sie vergessen ihre Rolle als Aufklärer komplett und lassen lieber Emotionen aufköcheln.

Übungen und Anschläge zur gleichen Zeit

Einer der Hauptindikatoren solche Operationen zu erkennen, sind zeitgleich stattfindende Übungen. Diese Übungen können dazu genutzt werden, die Verwirrung und den Schaden zu erhöhen. Sie können beim Auffliegen der geheimdienstlichen Operation aber auch dazu dienen, sie zu decken. Wie es der Zufall will, gab es in Paris eine zeitgleich stattfindende Übung.



Elefantenspuren

„Professionelle“ Terroristen legen keine Elefantenspuren. Das heißt, sie geben keinerlei Informationen preis, die ihre geplanten Aktionen kom­pro­mit­tie­ren könnten. Bei einer false flag Operation verhält es sich anders. Hier legt man bewusst falsche Spuren, um die eher einfach gestrickte Öffentlichkeit auf eine falsche Fährte zu führen. Bei den Anschlägen in Paris wurde in der Nähe des Stadions ein syrischer Reisepass gefunden. Was hat ein Selbstmordkommando mit einem Reisepass vor? Wie kann man einen in der Regel gut verstauten Reisepass überhaupt verlieren? Warum laufen ISIS-Kämpfer in Paris mit einem syrischen und ihrer Meinung nach blasphemischen Reisepass herum, den sie alle zuvor noch öffentlichkeitswirksam verbrannt haben?



Keine ordentliche / öffentliche Gerichtsverhandlung

Bei einer Operation unter falscher Flagge sollte es nach Möglichkeit überhaupt keine Zeugen geben. Die Terroristen sind daher im besten Falle zu beseitigen. Sollten sie zufälligerweise doch überleben, darf es keine ordentliche und / oder öffentliche Gerichtsverhandlung geben. Alle acht Terroristen in Paris sind gestorben. Eine Gerichtsverhandlung, sollte sie stattfinden, wird nur noch ein Schauprozess werden. Das Urteil wurde nämlich durch das hyperemotionalisierte Medienaufgebot gesprochen und das Ergebnis vorweggenommen: Jetzt ist Krieg.

Geheimdienstliche Verbindung

Eine geheimdienstliche Verbindung ist nicht leicht nachweisbar. Es muss sie aber auch nicht geben. Geheimdienste und Sicherheitsbehörden können auch Geschehen lassen, indem sie Extremisten Beinfreiheiten gewähren und ihnen unter Umständen getarnt Informationen und Kampfmaterial zukommen lassen. Einer der acht Terroristen war den Sicherheitsbehörden bereits als Extremist bekannt gewesen.

Untypische Kriegsstrategie

Die Tat wurde ISIS in die Schuhe geschoben. Beweise dafür gibt es nicht. Man sagt jetzt einfach, der Islamische Staat wolle Europa destabilisieren. Die Destabilisierung ist allerdings angesichts des illegalen Einwanderungsansturms bereits gegeben. Warum sollte ISIS auch noch einen unsinnigen Krieg mit den NATO-Staaten anzetteln? Aus strategischer Sicht macht so ein Angriff für den Islamischen Staat überhaupt keinen Sinn. Aus propagandistischer Sicht der Islamisten ist nur die heimliche und langsame dafür aber friedliche Unterwanderung der europäischen Staaten sinnvoll. Alles andere könnte aus Sicht der Islamisten in einem Gegenschlag enden und das junge und fragile islamistische Staatsgebilde zerstören.

Keine Krise ungenutzt lassen

Die Geheimdienste und der Staat haben nur eines im Auge: Mehr Macht. Um jeden Preis. Deshalb gibt es Operationen wie diese auch. Zwar werden nun sinnvolle Maßnahmen eingeleitet, wie zum Beispiel die stärkere Überwachung der Grenzen, allerdings geht es ja nicht darum, den Einwanderungszustrom zu beschränken. Chaos ist in Augen des Staates immer eine gute Sache. Es geht hier nur um mehr Macht. Diese Gelegenheit wird dann auch wirklich von vielen etablierten Politikern ausgeschlachtet. Hier zum Beispiel ein Tweet von Reinhold Lopatka (ÖVP):

An Dummheit ist dieser geistige Abfall wirklich nicht mehr zu überbieten. Aber Intelligenz bedarf es auch nicht. Die Menschen werden einfach emotional in eine gewünschte Ecke getrieben. Sie stimmen schließlich jeder „Sicherheitsmaßnahme“ zu. Für so dumm halten diese Psychopathen das Volk. So kann man zum Beispiel auch die 475 neue BND-Mitarbeiter zur Terrorismusaufklärung gut begründen. Frankreich, das erst im September ein neues Überwachungsgesetz auf den Weg gebracht hat, wird demnächst wohl noch mehr überwachen. Terror kann man damit zwar nicht abwehren, dafür aber die hochbezahlten und sinnlosen Jobs der voyeuristischen Stasimitarbeiter Europas rechtfertigen.

Vorwissen

Bei 9/11 gab es Vorwissen. Dieses wurde von der Machtelite zum Beispiel gezielt beim Insider Trading eingesetzt. Auch beim Terror in Paris gab es Vorwissen. So gab es kurz vor dem Spiel Deutschland gegen Frankreich eine Bombendrohung gegen das Teamhotel der DFB-Elf. Wer hat wie gedroht? Keine Informationen. Es kann sich deshalb sehr wahrscheinlich nicht um einen kranken Irren handeln, der zufällig am gleichen Tag des Terrors gedroht hat. So einer handelt nämlich unüberlegt, legt überhaupt keinen Wert auf Anonymität und würde von einem Sondereinsatzkommando festgenommen werden. Zugegeben, ein eindeutiger Beweis ist das natürlich nicht. Die Bombendrohung hinterlässt dennoch einen ziemlich faden Beigeschmack. Dass es Vorwissen gab, wird überraschenderweise von einer ganz anderen Ecke bestätigt, der Popkultur. Tilman Knechtel, Betreiber des Youtube-Channels „TrauKeinemPromi“, hat dazu das Musikvideo „Brot Brechen“ von Bushido analysiert und entdeckt versteckte Hi­obs­bot­schaften.



Das hört sich natürlich auf den ersten Blick vollkommen absurd und paranoid an. Auf den zweiten Blick muss man diese Schlussfolgerung wegen folgender Annahme revidieren: Wenn die öffentlich gewählten Vertreter nachgewiesenermaßen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten parteipolitisch für ihre Zwecke beeinflussen, warum sollen diejenigen, die nicht gewählt sind und im geheimen operieren nicht ebenso die für sie probaten Mittel nutzen, um ihre Propaganda zu verbreiten? Die Politik nutzt seinen Staatssender propagandistisch aus und die geheime Machtelite die Popkultur als ihr Sprachrohr.



Es macht insofern Sinn, als das die Machtelite auf ziemlich effiziente Weise eine große Masse an Menschen erreichen kann und sich mit geistigem Dünnschiss eine intelligenzferne aus menschlichem Material bestehende Zombiearmee basteln kann. Tilmann Knechtel hat das als einer der wenigen durchschaut und konnte die Terroranschläge deshalb auch drei Wochen vorher vorhersehen. Zur Kostprobe einige Textstellen aus dem Album CLA$$IC von Bushido.

Bushido sieht sich als Sprecher einer höheren Elite, die wie die Freimaurer über geheimes Wissen verfügt.

Ihr könnt mit uns kein Brot brechen, am Tisch sitzen
In diesen Kreisen nicht mitmischen
[…] Yeah, das ist CLA$$IC so wie „Schindlers Liste“
Ihr seid alle weg, wenn ich nur einmal mit dem Finger schnipse
Geheimes Wissen wie die Freimaurer

Bushido gehört zum Adel. Das heißt er gehört nicht zum inneren Kreis dieser Machtelite, sondern ist „nur“ dessen Sprachrohr. Über dem Adel befinden sich bekanntermaßen die Geistlichen / Könige, unter ihnen der Pöbel.

Jetzt ist der Adel am Mic

Im Video zum Soundtrack „Brot brechen“ war der blutige Leib Christi zu sehen, Sinnbild für den Angriff auf das Christentum. Shindy und Bushido bewegen sich im Konzertsaal. Die Terroristen waren mit der AK47 ausgestattet. Im Soundtrack „Adel“ kündigt Bushido / Shindy den Anschlagsort an:

Vive Paris Bon appétit
Noch immer nicht mag ich die Gendarmerie

Im Video wurde währenddessen der Eiffelturm gesprengt. Der Zeitpunkt des Anschlags wurde freundlicherweise auch gleich angegeben:

Im November ist alles vorbei wie Oktoberfest
Im November wie Chanukkah

Vielleicht ist das hier aber auch alles nur eine Aneinanderreihung von blöden Zufällen.


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