YouTube demonetarisiert Videos Googles Zensoren schlagen wieder zu

15. November 2017 // Zero

Mir ist aufgefallen, dass Googles Zensorenkommando wieder einmal auf meinem YouTube-Kanal zugeschlagen hat. Die Zensoren glauben tatsächlich noch daran, Inhalte durch Zensur oder Demonetarisierung von der Oberfläche verschwinden zu lassen. Liebes YouTube, du weißt schon, dass das Internet nicht allein aus YouTube besteht, oder?

Dieser Konzern wird es nie lernen. Er ist zu groß, zu langsam, zu schwerfällig. Er begreift nicht, dass er mit sinnlosen Zensurmaßnahmen sein eigenes kreatives Potential vernichtet. Der Konzern schneidet sich ins eigene Fleisch und macht die Plattform von Tag zu Tag unattraktiver. Wenn YouTube seine Richtlinien nicht überdenkt, wird der Untergang nur eine Frage der Zeit sein. Dieser wurde mit der sogenannten Social Justice Warrior-Bewegung, welche Google ins Unternehmen importierte, eingeleitet. Das nun Gutmenschentum verseuchte Unternehmen macht laut einem Bericht des Wall Street Journal aus dem Jahr 2015 nicht einmal Gewinn. Könnte das daran liegen, dass Videos auf die Plattform hochgeladen werden, welche zwar Speicher verbrauchen und Kosten verursachen, dafür aber im Anschluss durch eine hausgemachte Werbeblockade kein Geld einbringen?
Ich rede hier zum Beispiel vom Video, in dem ich Xavier Naidoos Marionetten-Song und die Reaktion eines linken Journalisten thematisiere.

„Für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet.“

Ich rede hier zum Beispiel auch vom Video, in dem ich darüber berichte, wie einem islamkritischen Journalisten ein rechtswidriges Berufsverbot auferlegt wurde.

„Für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet.“

Mein jüngstes YouTube-Demonetarisierungsopfer ist das Video „AfD & die Nazis im Reichstag“. Hier zeige ich Vergleiche zwischen Altparteien und Nationalsozialismus auf und erkläre, warum die AfD keine nationalsozialistische Partei ist. Sie dürfen raten was YouTube dazu gesagt hat:

„Für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet.“

YouTube hat mir nie mitgeteilt, was genau an diesen Videos falsch ist. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, was den Konzern stört. Ich hätte den linken Journalisten nicht kritisieren dürfen. Das ist rechts. Ich hätte nicht über den islamischen Faschismus sprechen dürfen. Das ist rechts. Ich hätte den nationalen Sozialismus nicht kritisieren dürfen. Sozialismuskritik ist rechts.

Was sich hinter dem Satz „Für die meisten Werbetreibenden nicht geeignet.“ verbirgt, wird erst deutlich, wenn man ein YouTube-Video von der New York Times sieht, in dem es um Missbrauchsvorwürfe gegen den Comedian Louis C.K. geht. Bevor das Video abgespielt wird, wird ZDF-Werbung eingeblendet:

Das Video und die Werbeeinblendung sind hier selbstverständlich im vollen Einklang mit den YouTube-Richtlinien für werbefreundliche Inhalte:

„Bei Videoinhalten rund um sensible Themen oder Ereignisse – unter anderem Krieg, politische Konflikte, Terrorismus oder Extremismus, Tod und tragische Vorfälle sowie sexueller Missbrauch – wird keine Werbung eingeblendet, auch wenn die Inhalte keine grausamen Bilder umfassen.“

Naja gut, über kritische Themen darf ich ja jetzt quasi nicht mehr berichten. Vielleicht suche ich mir irgendein Thema aus, bei dem man nicht so viel nachdenken muss. Seichte Unterhaltung ist vielleicht auch besser für YouTube geeignet. Habe hier zum Beispiel neue Infos zur Frisur von Herzogin Kate gefunden: „Die kurzen Haare sind Fake, es handelt sich um einen Faux Bob“, sagt Brigitte. Vielleicht werde ich Mode-Journalist. Hab‘ hier auch gleich einen anderen guten Artikel gefunden: „Guter Stil kennt keine Konfektionsgröße“. Das stimmt, Übergewicht ist Kopfsache und kann heutzutage mit der richtigen Kleidung verborgen werden. Das sagen auch gute Ärzte! Mit der richtigen Kleidung können auch dicke Menschen Bluthochdruck, Diabetes und Herzkrankheiten heilen!


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