Terror in Paris: Unter falscher Flagge

Terror in Paris: Unter falscher Flagge



129 Menschen sollen bei den Pariser Anschlägen umgebracht worden sein. Natürlich unterlässt der Staat es nicht, die Toten auf eine perfide Art und Weise für seine Zwecke zu missbrauchen. Die Politik schreit deshalb wieder nach mehr Überwachung, so als hätte die jemals geholfen. Wir brauchen keine Überwachung. Wir brauchen vor allem Medien, die Terroranschläge wie diese nicht emotional sondern ausschließlich rational untersuchen.

Antifa wird vom Staat finanziert

Antifa wird vom Staat finanziert


https://twitter.com/Metaminimum/status/569139260504322048

Alles fing mit einem harmlosen Satire-Artikel der taz zum Thema „Demogeld für Antifas“ an, der die Theorie, die Antifa würde aus Steuergeldern finanziert werden, ins Lächerliche ziehen sollte. Zudem sollte die Leichtgläubigkeit von Hobby-Verschwörungstheoretikern offen gelegt werden. Und tatsächlich, Teile der rechten Szene haben diesem lächerlichen Artikel Glauben geschenkt und die Meldung für bare Münze genommen. Peinlich, denn wer bei Sätzen wie „Wegen des „unermesslichen Schadens für die Bewegung“ tritt P. Flasterstein von all seinen Ämtern zurück“ nicht ins Grübeln kommt, hat ein paar falsche Abzweigungen zu viel im Leben genommen. Der Witz ist in der linken Szene mittlerweile zum Running Gag geworden. Ist es nur ein Witz oder werden linke Extremisten tatsächlich vom Staat finanziert?

Verfassungsschutz gegen Netzpolitik

Verfassungsschutz gegen Netzpolitik

Wikimedia Commons/Sebaso (CC BY-SA 4.0)
Wikimedia Commons/Sebaso (CC BY-SA 4.0)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Strafanzeige gegen Netzpolitik.org erstattet. Selbstverständlich geht der Generalbundesanwalt Harald Range diesen Ermittlungen nach. Meinungsfreiheit muss sich schließlich, wenn es um Geheimniskrämerei des Geheimdienstes geht, hinten anstellen. Mehrere hochrrangige Persönlichkeiten haben sich eingschaltet und Netzpolitik verteidigt.

Mit aller Macht gegen Drogen

Mit aller Macht gegen Drogen

Beruf: Drogendealer. In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist dieser Beruf zu einer echten Alternative herangewachsen. Im Görlitzer Park scheint diese Berufsgruppe nun aber vor dem Aus zu stehen. Die Behörden haben den Dealern nämlich den Kampf angesagt. Wer Drogen sein eigen nennen darf und es wagt damit am Görlitzer Park aufzutauchen, kann von nun an mit Null-Toleranz der Staatsgewalt rechnen. Das Politbüro hat natürlich schon vor Jahren bestimmt welche Drogen Menschen zu sich nehmen dürfen und welche nicht. An der Stelle ein herzliches Dankeschön an Vaterstaat. Im Rahmen des Genderwahns spreche ich mich an der Stelle für eine Feminisierung des Begriffs aus. Immerhin werden die Geschicke / Diskussionen dieses Landes seit Jahren von Mutti gelenkt / moderiert und diese dummen Gesetze nur den Männern anzulasten, ist wirklich unfair. Also nochmal: Danke, Mutterstaat!

Das Hetzgericht der Moderne

Das Hetzgericht der Moderne

via Wikimedia Commons/Hans135797531 (CC BY-SA 4.0)
via Wikimedia Commons/Hans135797531 (CC BY-SA 4.0)

Dass der tragische Flugzeugabsturz des Germanwing-Airbus 4U9525 von den Medien derart ausgeschlachtet wird, sollte im vorhinein eigentlich jedem klar gewesen sein. Dass Presseorgane dabei aber auf so perfide Art und Weise moralische Werte komplett über Board werfen, sollte jedoch selbst eingefleischte Journalisten erschrecken. Kaum hat der französische Staatsanwalt Brice Robin den Verdacht geäußert, der Kopilot sei für das Unglück verantwortlich, haben schon die ersten Medien diesen Verdacht als Tatsache hingenommen. Der Kopilot wurde vorverurteilt. Vom Pressegericht. Er ist jetzt nicht mehr Tatverdächtiger, sondern Schuldiger. Vorname, Nachname, Wohnort, Bilder und weitere persönliche Informationen werden in der Medienlandschaft frei veröffentlicht. Das Presseurteil wurde schließlich gesprochen. Beweise? Muss es nicht geben. Die Presse hält sich doch nicht an unnötigen Details auf. Dafür ist keine Zeit.