Hippie-Hitlerjugend

Unverblümte, grüne Wahlmanipulation

Hitler ist tot. Sein Geist lebt weiter. Heute zum Beispiel im Unternehmen Ströer. Frei nach dem Motto, erst Deutschland, dann Europa und dann die ganze Welt, möchte das Unternehmen der Menschheit das Denken abnehmen und uns mit sehr informativer, also niederer Instinkt ansprechender Direktwerbebestrahlung in einen unteren Bewusstseinszustand erleuchten. So können sich Menschen wirklich nur noch auf die wesentlichen Aufgaben im Leben konzentrieren. Dazu gehören schlafen, fressen, Steuern zahlen, CO2-Emissionen zählen, menschliche Geschlechtsorgane penetrieren und GZSZ gucken (und ja, die Serie läuft immer noch in Endlosschleife). Wobei sich das RTL-Niveau erfreulicherweise nun auch auf YouTube breit machen konnte. Zu Rezo und anderen „Lichtgestalten“ später etwas mehr.

Vorher soll es noch um Ströer gehen. Für die Weltherrschaft brauchen die Geld. Dazu bedurfte es einiger exklusiver Verträge mit Städten, genannt Diensleistungskonzession. In der Stadt Brandenburg an der Havel ist die Anbringung von Werbung ausschließlich an Lichtmasten von Ströer erlaubt. Eine Zuwiderhandlung kann mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Monopolstellungen sind immer gut, das wusste schon der Führer. Dasselbe ist diesem vorbildlichen Unternehmen auch in Bielefeld im Jahr 2010 geglückt. Hier haben Sie exklusive Werberechte für 15 Jahre ergattern können. Als Ströer ab 2018 auch in Ulm seinen größten Konkurrenten Wall besiegen konnte und hier Werberechte bis 2031 einsackte, schien kein Ziel und keine Vision mehr unerreichbar zu sein. Ströer strebt die Weltherrschaft an. Die Ströer-Chef-Strategen, kurz SS, starteten die Operation „Content und Direct Media“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich Wertvolles. Also Reichweite und Geld. Für Ströer. Als Zielgruppe hat die SS Menschen mit zu viel Zeit, zu wenig Arbeit und zu viel Hohlraum zwischen den auditiven Wahrnehmungsorganen ausgemacht. Diese Menschen sollen gezielt über verschiedene Facebook-Seiten über Wichtiges informiert werden. Zum Beispiel über „12 völlig skurile Sex-Tipps“,

über „4 Tricks wie du morgens leichter aus dem Bett kommst

oder über GZSZ. Die Endlosschleife, in der talentbefreite Z-Prominenz sich ineinander verliebt, sich paart, sich trennt, sich paart, sich trennt, sich hasst, sich beim Fremdgehen erwischt, sich erneut verliebt, sich in andere verliebt, sich zankt, sich trennt, sich wieder in ganz andere verliebt, sich trennt, sich in sinnlose Dramen verwickelt, sich erneut verliebt und sich trennt nur um nach 1000 Zeit verballernden Folgen festzustellen, dass die erste Liebe doch die beste und richtigste war.

Mit Facebook-Seiten wie „Unnützes Wissen“, „Wochenende“ oder „Liebesfakten“ und „ICH LIEBE SCHLAFEN“ hat Ströer nicht nur zum Ausdruck bringen wollen, was es von seinen selbstverliebten und an Realitätsverlust leidenden Followern wirklich hält. Ströer hat sich so eine 20 Millionen Fans starke Online-Armee aufbauen können. Der einzig richtige Name für diese große Masse mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches kann nur Z.O.M.B.I.E. sein, also Zerstörte oberflächliche minderbemittelte Bleichmittel trinkende Ideal-Extremisten. Die Z.O.M.B.I.E.-Armee zeichnet sich vor allem durch Gleichgültigkeit seinen Nächsten gegenüber aus. Eine Prise Überheblichkeit und Unverbesserlichkeit gepaart mit grenzenloser Selbstgefälligkeit runden das Profil dieser Armee hervorragend ab. Ströer erkannte, dass diese Masse genaue jene Masse darstellt, die in den Untergang zu marschieren gewillt ist. Auffallend war ebenfalls, dass die Teilnehmer dieser Masse mehrheitlich gesehen in einem gewissen politisch grün versifften Milieu verortet werden können. Die Allmachtsphantasien von Ströer wurden beflügelt. Sie können die grün verstrahlte Schnittmenge anzapfen. Die Aufregung um die Ströer-Litfaßsäulen in Neuss, welche vom grünen Politiker Roland Kehl als Schandfleck bezeichnet wurden, war schnell vergessen. Schließlich spielen nichtige Differenzen bei der Weltherrschaft eine untergeordnete Rolle. Mit dem Ziel dem Unternehmen einen grünen Anstrich zu verpassen, erstellte Ströer folgenden Plan:

  1. Mit dem Grünen Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn einen Brunnen zum Spritzen bringen und in passender homoerotischer Stimmung medienwirksam verkaufen. Ebenfalls die jährlichen Kosten in Höhe von 80.000 Euro übernehmen.
  2. Das „Greentech Festival“ unterstützen, welche für Nachhaltigkeit und E-Mobilität steht, etwa 50.000 Besucher anlockt und einen Tag vor den Europawahlen 2019 endet.
  3. Die „Grenzenlos“-Plakatreihe entwerfen und aufhängen, um der „Social Responsibility“ gerecht zu werden. Hierzu wurden folgende sechs Plakate präsentiert:
    – Der Einfallsreichtum eines 16-jährigen Marketing-Praktikanten, der sich unter europäischer Wirtschaftsgemeinschaft schüttelnde Business-Hände vorstellt.
    – LKW-Landschaften mit Grünzeug.
    – Ein mitteleuropäischer und zwei asiatische Langzeitstudenten, die sich in Europa zum Studieren getroffen haben, aber stattdessen auf YouTube „Versuche nicht zu lachen“-Videos angucken und mit ihrem Gelächter beweisen, dass sie nicht mal in der Lage sind, minimalsten Anforderungen eines anspruchslosen Videos gerecht zu werden.
    – Eine vaterlose Familie, die in die Sonne guckt und erblindet.
    – Eine Flüchtlingsfamilie, die gerade aus Afrika über das Mittelmeer nach Europa geschifft ist und nun grenzenlose europäische Freiheit genießt.
    – Und zuletzt: Die nährstoffarme und fleischlose Mahlzeit eines verarmten EU-Alkoholikers.
  4. Eine Stufe besorgen, welche die Grüne Ska Keller im phoenix TV-Vierkampf auf Augenhöhe mit Jörg Meuten (AfD) bringen sollte. Özlem Demirel (Die Linke) bekam eine höhere Stufe und trug zwar überdies noch Absätze, war aber immer noch einen Kopf kleiner als Meuthen, bezeichnend für die Debatte. Die Stufen wurde zwar nicht wirklich von Ströer organisiert, allerdings stehen die symbolisch für die journalistische Stütze der grünen Mainstream Presse. 26,9 Prozent der Journalisten wählen schließlich Grün. Auch Hitler musste hochgehievt werden, warum also nicht auch hier aushelfen?

Der Blitzkriegplan war erstellt. Jetzt bedurfte es nur noch einer wichtigen und einflussreichen Influenzamarionette, der Androgynie, Verweichlichung und vermeintliche Toleranz verkörpert und vor allem aber an grenzenloser Vermessenheit leidet und so die kopflose Z.O.M.B.I.E.-Masse mit ein bisschen Köpfchen in die richtige Richtung stupst. Rezo füllt diese Stellenausschreibung exzellent aus:

Sein Video schlug mit der Ungenauigkeit einer Vergeltungswaffe 2 bombastisch ein. Auch wenn man sich auf die Reichweite der alliierten Medienhuren von der „ZEIT“, dem „SPIEGEL“ und der „taz“ verlassen konnte, Widerstand formte sich. Es versuchten andere kritische Stimmen diese gelenkte Bewegung zu brechen. Vergebens, denn mit Logik kann man so eine emotionale Lawine und perfekt, minutiös und über Wochen geplante Kampagne nicht besiegen. Aber sicher konnte man sich hier natürlich nicht sein. Die Angst vor einer zweiten Dolchstoßlegende machte die Runde. Deshalb rief man den Bündnisfall aus und trommelte sämtliche Influenzaheere zusammen, um den Feind endgültig zu zerstören und den Endsieg zu erlangen. Dazu zählen unter anderem Dagi Bee, die auf YouTube eine Art Teleshop führt und mit der Rezo die Effektivität von ihrem Zehen Spreizer als tödliche Waffe erörterte und Bräunungscreme als Tarnfarbe für den Invanterieeinsatz testete. Ebenfalls an Board ist eine sprechende Silikonpuppe namens Katja Krasavice, welche ihren Körper wirtschaftlich gesehen verschiedenartig verwertet und laut den Recherchen der frauenlosen Nerdjournalisten von der Computer BILD (andere Journalisten kämen für so eine wichtige und investigative Berichterstattung gar nicht in Betracht) warb Frau Krasavice in diesem Jahr für einen echten Pelzmantel. Wer wenn nicht sie kann sich also besser für grüne Politik mit Fokus auf Tierrechten einsetzen. Mit von der Partie waren auch der Typ, der seine Steuern nicht berechnen konnte und auch der Junge, der sein Gesicht tätowierte, um sich damit gegen eine ungewisse berufliche Zukunft besser abzusichern. Das heißt wir haben es hier tatsächlich mit hochkarätigen Experten zu tun, die ihre Gegner in einem letzten Video wirklich tot quatschen können. Genau das taten sie auch erfolgreich und schenkten den Grünen damit den zweiten Platz in der Europawahl. Ströer ist seiner Weltherrschaft nun einen weiteren Schritt näher gerückt.
Wir dürfen uns an der Stelle bei den Kiddie-Journalisten und den echten linken vermeintlichen Journalisten, die für Gewinne ihrer eigenen Partei über Leichen gehen würden, herzlich bedanken. Ohne euren kritikfreien Umgang gäbe es diese Debatte über restriktivere Regeln für Meinungsfreiheit im Netz nicht, welche erst auf Grundlage falsch interpretierender Fakten der linken Warhheitsmedien zu Stande kamen. Es ist ja nicht so, als wären wir mit dem Urheberrecht, dem rechtswidrigen Netzwerkdurchsetzungsgesetz, der Stasibehörde Antonio Amadeo Stiftung, dem Artikel 13, wahllosen Sperrungen und Löschungen von Beiträgen und Kanälen in sozialen Netzwerken, Demonetarisierungskampagnen sowie Shadow Banning nicht schon genug bedient. Insbesondere sollten wir uns aber bei den gut bezahlten und den immer noch im Neuland befindlichen Marketingstrategen der CDU bedanken. Die, oder genauer die von der Uschi, haben sich schon damals ein Stoppschild fürs Internet gewünscht, dann wollte man Hartz IV umbenennen und dann kam die Bundeswehruniform für Schwangere, also das Stoppschild für feindliche Panzerdivisionen. Natürlich konnte man sich auch dieses mal auf die Uschis in der Seniorenpartei verlassen. Sie fordern neuen Regeln im Internet. Man könnte sich natürlich auch auf die normalen virtuellen Neuland-Regeln einlassen ohne bei niedrigsten Lernbarrieren mit Einschränkungen von Grundrechten zu drohen. Aber wo wären wir, wenn wir es hier mit normalen Menschen zu tun hätten?

Und das war die Geschichte von in Selbstliebe badenden selbst unterjochenden deutschen Micheln, die in Endlosschleife von einer Leimspur in die nächste treten. Und dann, eines Tages und aus heiterem Himmel, Hitler wieder wählen, nur um anschließend sagen zu können: Sie hätten im Zeitalter des Internets nicht gewusst, wie man eine Suchmaschine verwendet.

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