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Staat schenkt Verlagen 220 Millionen Euro

Staatsfunkpropaganda durch die Hintertür

Seit der Einführung des Mindestlohns in Deutschland durch die SPD sind einige Jahre ins Land gezogen. Als sozialistische Zeitung hat die „Süddeutsche“ den Mindestlohn im Jahr 2015 fast durchweg positiv kommentiert:

Der Mindestlohn bedeutet für 3,7 Millionen Menschen mehr Geld, manche Arbeitgeber beschweren sich hingegen über zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

Hier beschwert sich die „Süddeutsche“ über eine Ausnahmeregelung bei Langzeitarbeitslosen. Der Mindestlohn muss bei ihnen in den ersten sechs Monaten nicht angewendet werden:

Nutzlose Ausnahme vom Mindestlohn

Die Bürokratie-Kritik vieler Arbeitgeber wischt die „Süddeutsche“ mit ein paar Worten einfach weg:

Ist der Mindestlohn also ein Bürokratiemonster? Tatsächlich schreibt das Arbeitszeitgesetz schon seit Jahren vor, dass Betriebe jede Überstunde eines Mitarbeiters notieren und die Unterlagen 24 Monate aufbewahren sollen. Bereits heute wird die Arbeitszeit in vielen Betrieben erfasst.

Die Sozialistin Kshama Sawant, die in Seattle für einen Mindestlohn von 15 US-Dollarn und für Verstaatlichung von großen Konzernen wirbt, wird von der „Süddeutschen“ gefeiert:

Es ist eine Traumkombination: Sawant hat ihr Thema gefunden, die Gewerkschaft nutzt das Talent der Ökonomin für Agitprop, um die eigene Sache voranzubringen.

Ende 2015 beendet die „Süddeutsche“ die Mindestlohn-Propaganda noch mit diesem Artikel:

Ein Jahr Mindestlohn – geht doch!

Und wie sieht es heute aus?

„Seit 2015 etwa sind die Verlage verpflichtet, schrittweise für ihre Zusteller den Mindestlohn einzuführen. Um 300 Millionen Euro im Jahr habe sich der Vertrieb seitdem verteuert, sagt Jürgen Baldewein von der Süddeutschen Zeitung.“

Deutschlandfunk

So etwas kann man sich nicht ausdenken. Erst feiert die Zeitung den Mindestlohn, dann wird auch sie von der Realität eingeholt. Man hätte hier auch einen kompetenten Wirtschaftswissenschaftler fragen können oder einen meiner Beiträge lesen können. Dass Mindestlöhne zwangsweise Arbeitsplätze vernichten, ist Fakt. Das erlebt die „Süddeutsche“ nun am eigenen Leib.

Passend hierzu müsste der „Curb your Mindestlohn“-Song abgespielt werden.

Curb your Mindestlohn

Staatspropaganda durch die Hintertür

Die Auflagen der Tageszeitungen sind von 27,3 Millionen im Jahr 1991 auf 13,5 Millionen im Jahr 2019 gesunken.
Die Online-Reichweite sinkt durch eine immer größer werdende Konkurrenz vor allem im alternativen Medienspektrum. Allein die Besuchszahlen von Bild.de sanken von 170 Millionen im Juli 2015 auf 105 Millionen im Juli 2020.
Auf YouTube werden Videos der großen Medienvertreter sehr viel häufiger sehr viel stärker negativ bewertet. Indizien dafür, dass Besucher die Weltsicht dieser Medienvertreter als elitär und weltfremd wahrnehmen. Sie sind Elfenbeinturm-Schreier. Ein Kommentar wie „Lügenpresse“ gehört da noch zur harmlosen Kritik.

Es ist kein Geheimnis, dass Staaten diese großen Medienvertreter als Propagandawerkzeug nutzen, um ihre Macht zu manifestieren. Nicht umsonst ist die SPD durch die ddvg an zahlreichen Medien beteilitgt.

Die alternativen Medien müssen dem Regime nun schwer zu schaffen machen. Narrative sind nicht mehr so leicht wie in der Vergangenheit zu setzen. Gerade deshalb hat der Bundestag wohl im Juli Zeitungsverlagen Subventionen in Höhe von 220 Millionen Euro über die nächsten Jahre zugesichert. So ähnlich wie GEZ / Rundfunkbeiträge. Nur wird in diesem Fall direkt über die Steuern abgezweigt.

Als Grund wurde unter anderem der Mindestlohn angegeben, der den Verlagen schwer zu schaffen mache.

Subventionen wie diese sorgen dafür, dass deutsche Medienvertreter im Gros nicht unabhängig sein können. Der mediale Einheitsbrei stößt auf Ablehnung beim Volk. Wundert das jemanden an der Stelle noch?

Die nnz-online schreibt dazu passend:

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing …

Noch schlimmer aber: Der Mindestlohn, der von ebendieser Medienlandschaft propagiert und verteidigt wurde, muss von dieser nicht mehr zu 100 Prozent getragen werden. Die richtigen Regeln dürfen nur für das Volk gelten. Einige sind halt gleicher als andere.

Lügenpresse ist das nicht mehr, sondern durch und durch kriminell.