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Trump bleibt Präsident

Joe Biden zu schwach und zu korrupt

Das manipulative Spiel mit Wahl-Umfragen kennen wir bereits sehr gut. Vor allem seit der US-Präsidentschaftswahl wissen wir um die Ungenauigkeit dieser Umfragen. Deutsche Medien sind sich aber wieder nicht zu schade, mit diesen einen möglichen Wahlverlust von Präsident Trump einzuläuten. Die Erfahrungen haben hier zwar gelehrt, etwas vorsichtigere Aussagen zu treffen, die Prognose etwas vorsichtiger zu formulieren. Formuliert wird sie dennoch. Medien möchten eines nicht verstehen: Wahl-Umfragen müssen im Kontext betrachtet werden. Allein sind sie wertlos.

„Die US-Präsidentschaftswahl rückt näher und in den landesweiten Umfragen liegt Herausforderer Biden vor Amtsinhaber Trump. Dass das mit dem Ergebnis in der Wahlnacht nicht viel zu tun haben muss, erlebten die Demokraten schmerzlich vor vier Jahren.“

Bayerischer Rundfunk

„Die Kurven sehen bestens aus für Joe Biden. Dürfen die Demokraten ihnen diesmal trauen? Welche Konsequenzen die Meinungsforscher aus den Fehlern von 2016 gezogen haben – und welche neuen Risiken lauern.“

FAZ

„US-Präsident Trump sieht sich im Vorfeld der Wahl am 3. November weiter mit schlechten Umfrageergebnissen konfrontiert. Bei einer Wahlumfrage sieht der TV-Sender CNN Trumps Gegner Biden bei 57 Prozent, den republikanischen Amtsinhaber nur bei 41 Prozent.“

WELT

Warum Trump Präsident bleiben wird

Den Vogel schießt wieder mal der SPIEGEL ab. Dieser sieht Joe Biden in den Umfragen nicht nur vor Trump. Auf der Wahlkampfseite beziehen sie sich oben auf die FiveThirtyEight-Umfragewerte. Biden steht hier seit Wochen vor Trump. FiveThirtyEight hat zur US-Wahl 2016 am Wahltag Hillary Clinton eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 71,4 Prozent eingeräumt. Am besten ist daher wieder mal, das Gegenteil der Mainstream-Berichte anzunehmen. Wenn der Mainstream behauptet Biden werde Präsident, dann heißt das, dass Trump Präsident bleiben wird.

Trump ist unterhaltend

Menschen wollen emotional überzeugt werden. Erst dann kommen Zahlen und Fakten. Trump ist unterhaltend und kann so Menschen auf dieser emotionalen Ebene abholen. Man hasst ihn oder liebt ihn. Er schafft es zumindest Emotionen hervorzurufen. Die Strategie geht selbst bei Biden auf. Dieser bezeichnet ihn nach den heftigen Unterbrechungen Trumps in der ersten Präsidentschaftsdebatte als Clown. Dafür entschuldigt sich Biden sofort. Er muss gemerkt haben, dass er in Trumps Falle getappt ist und schaut danach nur noch Hilfe suchend Richtung Moderator.

Genau damit schafft Trump einen Unterhaltungswert. Dieser Unterhaltungswert spiegelt sich in den Medien wieder, dessen Aufmerksamkeit er wieder vollständig, wie auch 2016, auf sich zieht.

Biden wirkt zerbrechlich

Er guckt mit zugekniffenen Augen ins Leere. Seine Bewegungen sind im Ansatz vergleichbar mit dem Bewegungsapparat eines Faultieres. Er wirkt so, als könne er jeden Moment zusammenbrechen. Gegen das permanente Unterbrechen von Trump konnte er sich während der Debatte nicht zur wehr setzen und sieht nicht selten hilflos aus. Selbst der Moderator wirkte autoritärer als der Gegenkandidat. Biden ist keine Führungspersönlichkeit, die Amerikaner vorne sehen möchten.

Trump gewinnt in den sozialen Medien

Die Gefolgschaft auf sozialen Medien ist ein wichtiger Indikator für die Relevanz und Beliebtheit einer öffentlichen Person. Ebenfalls können Rückschlüsse auf die Demographie der Gefolgschaft gezogen werden. Biden, der mit der politischen Ausrichtung der Democrats eigentlich das jüngere Klientel ansprechen soll, spricht dieses gar nicht an. Über die sozialen Medien schafft er es nur über 20 Millionen Follower zu generieren, obwohl er mit Barack Obama und seinen über 200 Millionen Followern prominente Unterstützung an seiner Seite hat. Trump liegt bei über 120 Millionen Followern.

Biden ist seltsam

Ich habe es bereits 2015 gesagt und ich wiederhole mich gerne nochmal: Biden ist creepy. Das Fremdschämpotential ist gewaltig. Es ist nicht immer falsch was er sagt, aber wie er es sagt ist falsch. Er strahlt die Aura eines antiken Möbelstücks aus, das bei IKEA ohne Preisschild zum Verkauf angeboten wird, nie verkauft wird und trotzdem bei jedem Kunden immer wieder im Einkaufswagen landet und von hier jedes mal aufs Neue herausgezerrt werden muss.

Das Establishment ist gegen Trump

Das Establishment ist gegen Trump. Was sich zunächst wie ein Nachteil anhört, ist ein gewaltiger Vorteil. Trump wurde augenscheinlich nicht deshalb gewählt, weil er sich so bewegt und so spricht wie ein Politiker der alten Garde. Er ist unabhängiger als die meisten anderen Politiker, die auf Großspender angewiesen sind. Das ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und verschafft ihm im Internetzeitalter Authentizität. Wenn ein Town Hall Meeting von Trump plötzlich nicht mehr Unterhaltung zwischen ihm, der Moderatorin und Wählern ist, sondern die Moderatorin eine Debatte entfacht, gewinnt Trump Sympathiepunkte. Wenn Biden einfache Fragen gestellt oder teilweise Fragen gar nicht erst zugelassen werden, spielt auch das in die Hände von Trump. Trump hat das politische Spiel geändert. Wenn man sich diesen neuen Trumpregeln unterordnet, gibt man Trump indirekt Recht und verliert. Ordnet man sich diesen Regeln nicht unter und verfährt so weiter wie gehabt, verliert man als Establishment-Politiker ebenfalls.
Nach der Trump-Wahl musste selbst YouTube seinen Algorithmus ändern, um Establishment-Medien überhaupt eine Chance zu geben, gesehen zu werden. Schaut man sich die Establishment-Videos im Detail und Vergleich an, so haben positive Trump-Videos häufig bessere Bewertungen. Allein der Name sorgt für hohe Klickzahlen. Das ist ein starkes Zeichen für hohe Medienwirkung. Diese fehlt Biden.

Biden hat keine Botschaft

Bidens Botschaft ist „Build Back Better“. Schaut man sich allerdings seine Seite an, so findet man oben an prominenter Stelle den Slogan „Battle for the Soul of the Nation“. Viel zu kompliziert, zu uneindeutig und ein indirekter Angriff auch auf Trump-Wechselwähler, die sich abwenden können. Der ursprüngliche Slogan wurde auch nach unten verbannt. Es ist nicht nur wichtig, dass es eine Botschaft gibt, diese muss auch klar und durchgehend kommuniziert werden. Beides fehlt. „Build Back Better“ ist zudem nur die Alliteration für „Make America Great Again“ und damit nichts als Kopie. Damit kann Bidens Botschaft nicht nur gar nicht aufgenommen werden, man entscheidet sich im Zweifel fürs Original.

Trump-Rallies sind Massenevents

Klickzahlen in der virtuellen Welt zu generieren ist eine Sache, diese dann in die Realität zu übertragen eine ganz andere. Trump wohnt seinen Wahlkampfauftritten nicht bei, er inszeniert sich als Megastar eines Massenevents. Die Ränge sind rappelvoll. Menschen stehen schlange, um einen der begehrten Sitze zur Politshow zu ergattern. Nicht selten veranstaltet Trump die Megashow direkt an einem Flughafen, um sich mit der Air Force One in Szene zu setzen.
Bidens Wahlkampfauftritte sind genau das: Wahlkampfauftritte. Ich habe keinen einzigen Auftritt gefunden, der auch nur ansatzweise den Trump-Rallies das Wasser reichen kann. Der Ort eines Biden-Wahlkampfauftritts befand sich auf einem Parkplatz in Durham (North Carolina). Es befinden sich nur eine handvoll von Menschen im Publikum. Ein Nutzer kommentiert ironisch treffend unter dem YouTube-Video: „Es sollte ein Untersuchungsausschuss einberufen werden, um zu überprüfen, ob die Democrats überhaupt Verbindungen in die USA haben.“
Trump-Events sind straff, professionell und mit der Hilfe vieler prominenter Mitstreiter durchgeplant. Am 21. Oktober allein sollen neben einer Trump-Rally an verschiedenen Orten sechs weitere Wahlkampf-Events stattfinden. Bidens Terminkalender ist nicht nur leer, die Events die es gibt, finden virtuell statt.

Biden und die Democrats spalten Gesellschaft

Biden hört in Las Vegas einer Mariachigruppe beim musizieren zu. Er möchte die hispanischen Wähler für sich gewinnen. Die ganze Show ist durchschaubar und wirkt künstlich und befremdlich. Aussagen möchte er offensichtlich, dass er hispanische Wähler liebt und sich deshalb sogar Musik anhört, die er sonst vermutlich nie hört. Deshalb, so die einfache Idee, sollen sie jetzt auch für ihn stimmen.

Die Hispanics sind allerdings nicht in die USA gezogen, weil sie ihre Kultur so viel besser finden. Ihnen gefällt die amerikanische Freiheit besser. Genau die sollte Biden auch, meinetwegen mit ihnen, zelebrieren, für die sollte er einstehen. Die Democrats schlagen an der Stelle schon seit Jahren einen paternalistischen Gegenweg ein. Sie behandeln ihre Wähler wie Kinder und das macht sie sehr schwach. Sie behandeln die Amerikaner selbst wie Fremdobjekte, die sich anzupassen haben und das sät Unmut, das spaltet. Die Democrats haben eine durch und durch negative Kampagne aufgesetzt, welche keiner demographischen Gruppe wirklich viel bringt. Was ist das Ziel? Möchten die Democrats aus den USA ein zweites Mexiko machen, aus dem jeder flieht?

Trump zerstörte das Corona-Narrativ

Was hatte man Trump in der Corona-Plandemie nicht alles vorgeworfen. Halbherzig hatte er den ein oder anderen Lockdown beschließen müssen. Scheinbar konnte selbst er nicht gegen die dunklen Kräfte der Fake-Corona-Pandemie ankämpfen. Er hat sich dann natürlich nicht die Gelegenheit nehmen lassen, den Virus Chinavirus zu nennen, um damit gleich auch eine politische Botschaft zu setzen. Auf seinen Events sieht man zwar Menschen mit Maske, es gibt sie aber auch ohne. Alles deutet darauf hin, dass er nicht an die Gefährlichkeit des Virus glaubt. Ein genialer Schachzug war es deshalb, an Corona zu erkranken. Ob er tatsächlich daran erkrankte, sei dahingestellt. Die Inszenierung zum Helden ist ihm jedoch gelungen. Lachte man noch anfänglich darüber und wünschten ihm einige sogar den Tod, lachte Trump am Ende am lautesten. Nach ein paar Tagen Zwangspause sieht man einen Helikopter gen Weißes Haus fliegen und landen. Trump steigt heroisch aus dem Helikopter und verkündet die frohe Botschaft: „Habt keine Angst! Wir haben die besten Ärzte! Lasst nicht zu, dass der Virus euer Leben dominiert!“ Mit diesem Stunt hat er das Corona-Narrativ zerstört.

Damit positioniert Trump sich klar gegen das Biden-Lager bzw. die Establishment-Presse, schärft sein eigenes Profil und drängt seinen politischen Gegner in eine Ecke, aus der er nicht mehr rauskommt. Biden muss das Corona-Spiel durchziehen. Andernfalls verliert er sein Gesicht. Jetzt hält Biden schon vor einem Kamerapublikum seine Rede in Maske.

Biden ist gekauft

Seit Trumps Wahlsieg haben vor allem die Democrats die Verschwörungstheorie aufgestellt, irgendwie habe Russland bei der Wahl mitgeholfen. Bis heute sind sie die Beweise schuldig geblieben. Umso erstaunlicher war daher, als kein geringer als Joe Bidens Sohn Hunter den direkten Draht zu seinem Vater an einen ukrainischen Erdgaslieferanten Burisma verkauft haben soll. Burisma soll Hunter Biden im Mai 2014 geschrieben haben, das dem Einfluss der Svoboda Partei unterstehende Innenministerium die Lizenzen zur Erdgasförderung entziehen möchte und so die Produktion stoppen werde. Papa Joe Biden habe die Muskeln und seinen Einfluss spielen und den Generalstaatsanwalt Viktor Shokin feuern lassen. Der Sohnemann lies sich demnach fürstlich bezahlen. Er wurde Teil des Aufsichtsrats und bekam 50.000 US-Dollar monatlich. Zusätzlich gab es auch mehrere Zahlungen von der angeblich reichsten Frau Russlands, Elena Baturina. Eine Zahlung betrug 3,5 Millionen US-Dollar. Die New York Post, viert größte Zeitung der USA, wurde seit diesen Veröffentlichungen von Twitter gesperrt. Seit dem 14. Oktober 2020 darf die Zeitung nicht mehr twittern.

Erdrutschsieg für Trump

Der Versuch, dem Establishment eins auszuwischen, ist dem Trump-Wähler bis hierhin sehr gut geglückt. Wir haben von der Trump-Administration noch einiges an Überraschungen zu erwarten. Trump hat allerdings auch etwas von seiner ursprünglichen Anziehungskraft verloren. Er ist jetzt Politiker und an gewisse Gesetzmäßigkeiten gebunden.

Das heißt aber nicht, das Biden deshalb gewinnt. Selbst wenn ich krampfhaft nach Gründen suche, die Biden eine hohe oder überhaupt eine Gewinnchance einräumen können, dann fällt mir außer Wahlbetrug nicht viel ein. Es geht vor allem um medialen Wahlbetrug. Speziell die großen sozialen Medienkanäle haben seit Trumps Wahl ein nie dagewesenes Lösch- und Zensurkommando installiert. Die prominenteste Löschung betraf Infowars. Damals hatte die Plattform noch 25 Millionen monatliche Besucher. Dieser Wert ist mit etwa 30 Millionen Besuchern relativ konstant geblieben. Zusätzlich hat Infowars mit Banned.Video eine eigene Zensur freie Video-Plattform erstellt, auf der Alex Jones nach meinem Urteil die YouTube-Zahlen von damals mindestens wieder erreicht. Allein auf der Hauptseite ist ein Video von Bidens Sohn Hunter zu sehen, in dem die Sex-Tapes diskutiert werden. Das Video hat (glaubt man den Zahlen) fast 2,8 Millionen Views. So etwas wäre mit YouTube heute gar nicht mehr möglich. Es bringt offensichtlich etwas, wenn man nach der Löschung konsequent weitermacht. Hingegen bringt es nichts, einen Präsidentschaftskandidaten namens Vize-Biden medial mit künstlichen Umfragewerten zu einem möchtegern Alphatiere aufzuplustern, um damit Wähler zu manipulieren. Der Versuch scheiterte schon mit Hillary Clinton. Er wird auch hier wieder scheitern.

An der Wahlurne wählt ein Wähler nicht den richtigen Kandidaten. An der Wahlurne wählt die Emotion das geringere Übel. Biden ruft weder das eine hervor noch stellt er das andere dar. Deshalb wird er bei der Wahl kläglich scheitern.