Offener Brief: Beitragsservice und Festsetzungsbescheid
Sehr geehrter Dr. Stefan Wolf,
zu meinem Erstaunen haben Sie auf meinen letzten Brief nun endlich geantwortet. Mit einem Festsetzungsbescheid. Sie haben meine Anschuldigungen nicht einmal zu widerlegen versucht. Das finde ich sehr schade, denn ich habe mich so sehr auf ein kleines Schreibgefecht gefreut. Ein Gefecht, das ein bisschen Spannung in die Bude bringt. Ich mein‘, ich hab‘ ja auch sonst nichts zu tun. Allerdings ist die Frist für die Widerlegung meiner Anschuldigungen bereits abgelaufen. Jetzt schulden Sie mir Geld. Mit jedem Brief und mit jedem Tag immer etwas mehr. Aber das sind Formalien, die Sie nicht interessieren. Genauso wenig wie das Grundgesetz oder die Menschenrechte. Und ich weiß jetzt endlich auch warum: Sie sind ein Jeck!
Musterschreiben an Beitragsservice

Nach dem ersten Beitrag über die 8 Gründe den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen, gab es erhöht anfragen, wie denn nun zu verfahren sei. Das hier zur Verfügung gestellte Musterschreiben soll Antworten geben. Der Musterbrief verfolgt die Strategie, die Zwangsanmeldung / Beitragsforderung unter Vorbehalt zu akzeptieren. Solange die Vorbehalte nicht restlos aufgeklärt sind, zahlen Sie natürlich nicht.
8 Gründe den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen

Eins vorweg: Ich bin kein Jurist. Die hier genannten Gründe für das Nichtzahlen des Rundfunkbeitrags sind als Vorschläge und auch nur als solche zu verstehen. Bei juristischen Wehleiden sind Anwälte oder gegebenenfalls Ärzte und Apotheker aufzusuchen. Sollten Sie den Blog bis hierhin nun noch immer nicht verlassen haben, möchte ich ebenfalls darauf hinweisen, dass die hier genannte Vorgehensweise zur Vermeidung des Rundfunkbeitrags sehr wohl als eine Form des Widerstands (Art. 20 (4) GG) verstanden werden kann. Wenn Widerstand nicht so sehr zu Ihrem Style passt und Sie sich in Ihrer Gesellschaftsfessel sehr wohl fühlen, sollten Sie hier ebenfalls aufhören weiterzulesen.

