Die Frauenquote ist kompletter Blödsinn. Es ist blödsinnig sich damit zu beschĂ€ftigen oder gar darĂŒber zu schreiben. Der Blödsinn wird heutzutage allerdings ernst genommen. So ernst, dass es nun in ein Umerziehungsgesetz mĂŒndet. Das Credo: Die bösen patriarchalisch und mittelalterlich gefĂŒhrten Unternehmen sollen doch gefĂ€lligst Frauen mal die Chance geben, mit dem Zepter zu wedeln. Um ehrlich zu sein, wusste ich bis vor kurzem gar nicht, dass einige Frauen in derart wackligen und verrĂŒckten ArgumentationsgebĂ€uden denken. Eine Argumentation, die darauf beruht, Menschen mit erweitertem Fortsatz als UnterdrĂŒcker des weiblichen Geschlechts zu bezeichnen. Das ist gewagt. Die schon erhitzte Debatte soll nun nicht weiter mit Ăl befeuert werden. Ich versuche daher gemÀà der gesellschaftlichen Klischees dem mĂ€nnlichen Bild gerecht zu werden, indem ich mit Zahlen und Fakten der RationalitĂ€t eine Chance geben möchte.
Die Scheinheiligkeit der SPD
40 ist die erste Zahl. 40% des SPD Parteivorstandes besteht aus weiblichen Mitgliedern. Damit folgt die Partei einem Parteitagsbeschluss aus dem Jahr 1988, die den Frauenanteil von Funktionen und Mandaten der SPD auf mindestens 40% regelt. 0 ist die nĂ€chste Zahl. Es gab nĂ€mlich 0 Kanzlerkandidatinnen bei der SPD. SteinbrĂŒck begrĂŒndete diesen Zustand einst so: „Es hat sich keine Frau beworben um die Aufgabe.“ Es ging um den 100%igen MĂ€nneranteil in der Troika. Ich darf also festhalten: Wenn es wirklich ernst wird, zieht die SPD ihren ideologischen Schwanz ein und bewertet ausschlieĂlich nach Leistung.
MĂ€nner steigen schneller auf
27,3% ist die nĂ€chste Zahl. Nur so wenig MĂ€nner beanspruchen nĂ€mlich Elternzeit, die meisten von Ihnen auch nur fĂŒr zwei Monate. Es gibt Menschen im Land, die diese Zahlen alarmierend finden. Diese Menschen verstehen allerdings nicht, dass Eltern fĂŒr ihre Karriere einen Preis zahlen mĂŒssen. Der Preis ist die fehlende oder unvollstĂ€ndige Bindung zu den Kindern. Diesen Preis wollen die meisten MĂŒtter anscheinend nicht zahlen. Das sollte zur Kenntnis genommen und nicht schlecht geredet werden. Da MĂ€nner damit in der Regel lĂ€nger und ohne Unterbrechung arbeiten, steigen sie auf der Karriereleiter schneller auf.
Frauen verdienen weniger
Wenn es um die Frauenquote geht, geht es nicht nur um eine krude und brutale Art Frauen in die FĂŒhrungsetagen zu hieven. Es geht auch darum, unterschiedliche GehĂ€lter der MĂ€nner und Frauen anzugleichen. Frauen verdienen weniger als MĂ€nner. Der bereits erwĂ€hnte Karriereknick ist allerdings nicht allein dafĂŒr verantwortlich zu machen. Die Berufswahl spielt offensichtlich auch eine Rolle. Frauen verzichten in einer freien Gesellschaft oftmals auf die besser bezahlten technischen Berufe und stellen wirtschaftliche hinter eigene Interessen. Die Zahl der Frauen dĂŒmpelt daher trotz aller politischen Anstrengungen im einstelligen Prozentbereich. Ăhnlich sieht es auch bei der Studienwahl aus.
Frauenquote als neue Ungerechtigkeit
Die Frauenquote schafft eine reale staatlich legitimierte Ungerechtigkeit, die den Leistungsgedanken vollkommen verwĂ€ssert. In Norwegen kann beobachtet werden, dass die Quotenfrauen auch keinerlei kulturellen Wandel innerhalb des Unternehmens herbeifĂŒhren konnten. Die Einkommensunterschiede blieben gleich. Der MĂ€nneranteil des „mittleren Managements blieb nahezu unverĂ€ndert“. Warum sollte sich auch etwas Ă€ndern, wenn die Ursache eine ganz andere ist, als das feministische Weltbild zulĂ€sst?
Feminismus und IrrationalitÀt
GlĂŒcklicherweise sind viele Frauen intelligent genug, der feministischen Ideologie nicht auf den Leim zu gehen. In einer Umfrage unter Chefinnen sprachen sich nur 27% von Ihnen ĂŒberhaupt fĂŒr eine Frauenquote aus. Sie wissen, dass eine Quote vollkommen nutzlos ist:
„Ich glaube ich bin hierhin gekommen, weil ich eine Kombination von FĂ€higkeiten habe, die insbesondere fĂŒr meinen jetzigen Job sehr sehr wichtig sind. Ich wĂŒrde mich als mutig, als kĂ€mpferisch bezeichnen. Ich habe wenig Angst. Ich habe beispielsweise keine Angst vor Krisen. Krisenkrisenmanagement ist ein groĂer Teil meines Berufes. Ich habe immer versucht mehr ĂŒber meine Persönlichkeit zu wirken, nĂ€mlich einfach Charme, Humor und Kompetenz intelligent miteinander zu verbinden. Ich habe nie mein Frausein thematisiert.“
Das Zitat stammt aus einem Interview mit Vera Meyer-Schneevoigt, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei Siemens Enterprise Communications. Beleidigender Weise wurde sie im selben Beitrag als „dekorative Imagekampagne“ eines deutschen Unternehmens bezeichnet. Die feministische Ideologie ist sich wohl fĂŒr nichts zu schade.