AfD: Kritik am Geldsystem nicht erwünscht? Gründe für den Rauswurf von Thorsten Schulte

Thorsten Schulte, auch bekannt unter dem Spitznamen „Silberjunge“ und Autor des SPIEGEL-Bestsellers „Kontrollverlust“, tritt im November 2015 nach 26-jähriger Parteizugehöhrigkeit von der CDU aus. Als Grund nennt er unter anderem einen seit der Flüchtlingskrise herrschenden „Zustand der Rechtlosigkeit“. Es war deshalb nicht sehr verwunderlich, als Schulte vor der Bundestagswahl 2017 in einem Video neben Alice Weidel der AfD seine Unterstützung gibt. Das Verhältnis der beiden muss lange Zeit gut gewesen sein. Weidel habe Schulte sogar bei sich eingestellt. Dann kommt es zur Fehde. Weidel kündigt ihm seinen Vertrag. Von der „Opposition24“ wird er als „U-Boot“, also als Maulwurf, bezeichnet. Der Blogger Oliver Flesch wirft ihm in einem Video Wichtigtuerei vor. Bis vorgestern war das Bild, dass der Öffentlichkeit zugetragen wurde, nur bruchstückhaft. Schulte bezieht nun aber in einem neuen Video Stellung zum Thema. Die Kündigung und das, so wie er sagt, „eiskalte“ Verhalten von Weidel könne er bis heute nicht verstehen. Er versucht den Kündigungsgrund nachzuvollziehen. Er stellt die Systemfrage in Sachen Geldpolitik und kritisiert das Fiatgeld-System. Er möchte die Kritik nicht beim „Nachdenken“ belassen. Verwunderlich ist Schultes Haltung nicht, im Titel seiner Seite silberjunge.de heißt es nicht umsonst „Wer kein Gold und Silber besitzt, vertraut unseren Zentralbanken“. Schulte nimmt an, dass diese Haltung zur plötzlichen und grundlosen Kündigung innerhalb der noch laufenden Probezeit führte.

Freiheit oder Tod. Es gibt keinen Kompromiss.
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