Manipulation der Massen

Manipulation der Massen



Wir sind jetzt im Krieg. Warum? Das weiß niemand. Kann auch niemand wissen, denn es gibt ja keinen Gegner. Laut Bundesaußenminister Steinmeier hat sich Frankreich angegriffen gefühlt. Reicht so eine Begründung? Die Antwort darauf haben wir doch schon. 445 Bundestagsabgeordnete haben dem Kriegseinsatz gegen den IS bereits zugestimmt. Zur Erinnerung: Der IS ist die Castingbande der NATO. Kämpft man jetzt gegen sich selbst oder täuscht man den Krieg nur vor, um doch gegen Russland zu kämpfen? Man, es ist alles so kompliziert, oder? Naja, nicht wirklich: Es ist wieder mal ein Glanzstück in Sachen Kriegspropaganda an uns vorbeigegangen. Die funktioniert nicht deshalb so gut, weil sie so raffiniert ist – ich mein‘, den Plot kennen viele ja schon – sondern weil die dahinterstehende politische Ideologie einheitlich von einer großen politischen Mehrheit vertreten wird.

Hillary Clinton-Wähler sind für Donald Trump

Hillary Clinton-Wähler sind für Donald Trump



Der Sozialist ist immer nur solange Sozialist, solange das Portemonnaie des Anderen betroffen ist. Wenn es um den eigenen Geldbeutel geht, wird er plötzlich sehr „gierig“ und kapitalistisch. Als Clinton-Wähler bei der Jimmy Kimmel-Umfrage mit den jetzt neu vorgelegten Steuerversprechen konfrontiert wurden, haben sie diese sofort unterstützt. Es geht nämlich um massive Steuerentlastungen. Niedrigverdiener müssten gar keine Steuererklärung mehr abgeben, sie würden vom 0-prozentigen Steuersatz profitieren. Dumm nur, dass die Befragten im Nachhinein erfahren haben, dass all diese schönen Ideen vom republikanischen Erzfeind Donald Trump kommen.

Donald Trump, der nächste US-Präsident?

Donald Trump, der nächste US-Präsident?

via Flickr/Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)
via Flickr/Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)

Nur in Amerika Baby, nur in Amerika! Nur dort ist es möglich, dass vermögende Persönlichkeiten wie Donald Trump ins Rampenlicht kommen können und als Präsidentschaftskandidat durchgehen. In Deutschland müsste man sich hingegen durch einen verkrusteten Parteiapparat kämpfen. Am Ende dieses Kampfes ist man politisch korrekt zurechtgestutzt worden. Trump ist alles andere als politisch korrekt. Das Establishment zittert.