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Kanadas Trucker zeigen wie es geht

Corona-Maßnahmen-Widerstand auf kanadisch

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Kanadiern wird eine übertriebene Freundlichkeit nachgesagt. Kanadier entschuldigen sich sogar dann, wenn sie eigentlich nichts verbrochen haben. Nicht ohne Grund wurde der Apology Act erschaffen. Hier wird in Kanada gesetzlich geregelt, dass eine Entschuldigung nicht mit einem Schuldbekenntnis gleichgesetzt werden darf. Damit drücke der Kanadier seine Sympathie oder sein Bedauern aus.

Überraschenderweise kommt nun der bisher effektivste Corona-Maßnahmen-Widerstand genau aus diesem friedfertigen Land.

Wenn Staatstyrannen und mächtige Lobbygruppen kooperieren, um unmoralische Zwangsmaßnahmen festzusetzen, bleiben dem Volk nicht mehr viele Optionen. Diese Kooperation ist deshalb so gefährlich, weil sie sich durch alle staatlichen verfassungsrechtlich festgesetzten Kontrollmechanismen frisst. Die Staatsgewalten sind danach nicht mal mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Selbst Medien lassen sich durch verschiedene Maßnahmen, wie wir eindrucksvoll erleben können, relativ einfach auf Linie bringen. Diese oftmals auch als Inkompetenz verschriene Beschreibung trifft es natürlich nicht. Politische, rechtliche und mediale Inkompetenz passiert nicht zufällig. Sie wird durch entsprechende monetäre Anreize und ein durch Abhängigkeiten durchsetztes Staatsgefüge erzeugt. Diese toxische Mischung ist eine langsam zuschnappende Falle, die anfänglich noch zaghaft wirkt und durchaus seine Vorteile bietet. Die Vorteile sind allerdings nur der Anfang einer auf Materialismus und Nihilismus gründenden Gesellschaft. Heute sehen wir die Vollendung eines solchen Modells. Der Mensch wird schlimmer als ein Auto behandelt. Während die TÜV-Plakette beim Auto drei bzw. zwei Jahre Gültigkeit hat, muss der Mensch sich – geht es nach den Vorstellungen gewisser Pharmariesen – jährlich mit einem experimentellen Impfstoff boostern lassen, um eine Zulassung für die Gesellschaft zu erhalten.

Mit Tyrannen verhandeln Kanadier nicht

So schwierig und aussichtslos die Situation erscheinen mag, sie ist es nicht. Das zeigen die Kanadier. Sie zeigen nicht nur, wie man sich Gehör verschafft. Sie zeigen vor allem auch, wie es friedlich geht. Friedlicher Widerstand ist essenziell. Nicht, weil er die einzige Option ist. Nur ist es schwer, den Gegner mit Waffen und Gewalt politisch zu überzeugen, selbst wenn man richtig liegt.

Mit dem Beschluss der kanadischen Regierung, ab dem 15. Januar 2022 nur noch vollständig geimpfte Trucker die Grenze passieren zu lassen, zog sie die Aufmerksamkeit einer durchaus starken Gruppierung auf sich. Ein großer Trucker-Konvoi bewegte sich vor etwa einer Woche gen Ottawa, der kanadischen Hauptstadt, und blockiert seither wichtige Stadtteile.

Der Rückhalt in der Gesellschaft ist immens. Die Trucker kämpfen nicht nur für ihre eigenen Rechte, sondern die eines jeden Kanadiers und setzen damit auch globale Impulse. Mit Tyrannen kann man nicht verhandeln. Das haben die Trucker bestens verinnerlicht. Sie werden erst gehen, wenn sämtliche Corona-Maßnahmen fallengelassen werden. So funktioniert Widerstand. Mit Unnachgiebigkeit stehen sie für ihre Gott gegebenen Rechte ein.

Trudeau hat sich der Lächerlichkeit preisgegeben, als er diese augenscheinlich nicht kleine Randminderheit als genau solche bezeichnete. Elon Musk reagiert darauf sarkastisch mit folgendem Tweet:

„Es sieht so aus, als wäre die sogenannte „Randminderheit“ die Regierung selbst.“

Elon Musk via Twitter

Premierminister Trudeau glänzt derweil mit seiner Abwesenheit. Angeblich habe er sich positiv für Corona testen lassen, trotz (oder wegen?) seiner Impfung. Er fühle sich gut, arbeitet von zu Hause aus, will sich jedoch wegen der geltenden Corona-Richtlinien in Quarantäne aufhalten. Der Positiv-Test synchronisiert sich zufälligerweise sehr gut mit dem Trucker-Protest. So muss sich Trudeau nicht direkt mit den Demonstranten auseinandersetzen. Derweil meldet sich Kyle Kemper, Halbbruder von Justin Trudeau, zu Wort. Kemper stellt sich auf die Seite der Trucker und gegen den, wie er sagt, von Klaus Schwab und dem WEF installierten politischen Sprachrohren, zu denen auch sein Bruder Justin Trudeau gehöre. Ohne direkt einen Vorwurf zu machen, verwies Kemper auf Jeffrey Eppstein. Erpressung sei ein mächtiges Werkzeug. Sofort denkt man natürlich an die sogenannten „Blackface“-Bilder von Trudeau. Gibt es da vielleicht noch mehr?

Großer Rückhalt in der Bevölkerung

Ottawas Polizei ist gegenüber den Truckern und angesichts der schier zu großen Menge an Demonstranten machtlos. Jüngst habe man selbst mit einem militärischen Einmarsch gewarnt. Das kanadische Militär kann genauso wenig helfen und ist nichts als Drohgebärde und Einschüchterungsversuch. Es sind nämlich nicht nur die Zahl der Protestanten auf der Straße, welche eine große Rolle spielen. Es ist ein unglaublicher Rückhalt in der Bevölkerung vorhanden. Allein über GoFundMe wurden fast 10 Millionen US-Dollar an Spendengeldern gesammelt. Natürlich haben die zentralistisch gesteuerten WEF-Arme sofort reagiert und GoFundMe dazu angehalten, das Geld nicht auszuzahlen. GoFundMe hat laut eigenen Angaben Beweise der Polizei vorliegen, die „Gewalt“ und „ungesetzmäßiges Verhalten“ belegen. Die Beweise werden natürlich nicht genannt. Ein Indikator dafür, dass hier jemand lügen könnte. GoFundMe möchte die 10 Millionen US-Dollar natürlich nicht einfach so wieder zurückzahlen an die Spender. Die Spender sollen für die Rückzahlung eine Plattform nutzen, um einen Antrag zu stellen. Andernfalls werde man das Geld an eine Organisation spenden, die sich besser mit den parteipolitischen Interessen von GoFundMe verträgt. So hat man das natürlich nicht gesagt, aber jeder weiß, dass es so gemeint ist.

Man kann sich nun einen aufbrodelnden Unmut bei den Spendern und den Truckern vorstellen. Verbrochen wird nichts, bestraft wird trotzdem. Der Widerstand lässt im Netz deshalb nicht lange auf sich warten. Letztlich war es wohl ein Super-GAU in Sachen Marketing, historisch passiert so etwas Dummes nur relativ selten. GoFundMe, eine Spendenplattform, die von Vertrauen lebt, bricht dieses und greift sich selbst an. Die Bewertungen bei Trustpilot wurden über Tage mit schlechten Bewertungen gefüllt, sodass die relativ guten Bewertungen umschlugen und aktuell nur noch bei 1,9 Sternen liegen. Etwa 50 Prozent der negativen 1-Sternebewertungen sind das Resultat der politischen Entscheidung von GoFundMe.

Als dann auch noch Elon Musk GoFundMe mit professionellen Räubern gleichstellt, muss dann wohl auch der letzte bei GoFundMe gemerkt haben, dass die politische Entscheidung nicht die beste in der Firmenhistorie war. Die Spenden werden jetzt zwar immer noch nicht an die Trucker weitergegeben, zumindest aber müssen die Spender das Geld nicht mehr zurück beantragen. Es werde jetzt auf Grund von „Spender-Rückmeldungen“ automatisch zurücküberwiesen. Ein Antrag müsse nicht mehr ausgefüllt werden. Mittlerweile haben die Initiatoren vom „Freedom Convoy 2022“ von GoFundMe auf GiveSendGo gewechselt. Momentan liegt das Spendenaufkommen bei 4 Millionen US-Dollar. Glücklicherweise funktioniert Unterstützung auch real. Viele Kanadier unterstützen die Trucker direkt mit Lebensmitteln. Die Trucker können also bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag protestieren und blockieren.