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Corona: Masken funktionieren nicht

Bestätigt durch RCT-Studien

Randomisierte kontrollierte Studien oder kurz RCTs (Randomised Controlled Trials) werden oftmals als Goldstandard in der klinischen Forschung bezeichnet. Durch diese werden kausale Zusammenhänge von effektiven Behandlungsmethoden herausgestellt.

„Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) sind der Goldstandard in der klinischen Forschung für den Beleg von Wirksamkeit und Sicherheit einer neuen Therapie. RCTs dienen der Untersuchung von patientenrelevanten Forschungsfragestellungen, und in der Arzneimittelentwicklung sind sie die Grundlage für die Zulassungsentscheidungen der Behörden.“

Deutsches Ärzteblatt, 2011

RCTs sind sehr strikten Rahmenbedingungen unterstellt:

  • Planung: Die Studie muss vorab sehr genau geplant sein. Thesen und Durchführungsmethoden müssen vor der Studie bekannt sein. Oftmals wird sogar von Zulassungsbehörden oder verschiedenen wissenschaftlichen Zeitschriften die Vorabveröffentlichung der Planung in einem öffentlichen Register verlangt, um die Validität bestätigen zu können. Die ursprüngliche Fragestellung kann so während der Studie nicht angepasst und das Ergebnis nicht manipuliert werden.
  • Randomisierung: Das Fundament von einem RCT ist die Randomisierung. Versuchspersonen müssen einer Testgruppe sowie zusätzlich dem Studienpersonal vor der jeweiligen Behandlung zufällig zugeordnet werden, um Vorhersagbarkeit durch Voreingenommenheit (Bias) auszuschließen.
  • Verblindung: Wenn weder Studienpersonal noch Versuchsperson wissen, ob die Testpille nur aus Zucker besteht oder ein tatsächliches Medikament ist, dann spricht man von doppelter Verblindung. Diese Art der Verblindung soll Bias und Placebo eliminieren. Umso höher der Verblindungsgrad, umso höher die Aussagekraft der Studie.

RCTs über Masken

Dr. Denis G. Rancourt stellt in Frage, dass ein Mund-Nasen-Schutz die Übertragbarkeit von Atemwegserkrankungen verhindert. Hierzu listet er in seiner wissenschaftlichen Publikation schon vorhandene RCT Studien auf. Seine These wird bestätigt. Seine Publikation, die mehrere hunderttausend Leser erreicht, wird daraufhin kurzerhand gelöscht.

Nachfolgend ein Ausschnitt aus seiner Arbeit:

„Gesundheitspersonal mit N95-Masken hatte eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit Kopfschmerzen zu erleiden. Die vom Gesundheitspersonal genutzten Gesichtsmasken lieferten in Bezug auf Erkältungssymptome oder Ansteckung von einer Erkältung keinen vorzeigbaren Vorteil.“

Jacobs, J. L. et al. (2009), Use of surgical face masks to reduce the incidence of the common cold among health care workers in Japan: A randomized controlled trial”, American Journal of Infection Control, Volume 37, Issue 5, 417 – 419.

Keine der Studien zeigt Vorteile beim Tragen einer Maske. Siehe Tabelle 1 und 2.

Cowling, B. et al. (2010), “Face masks to prevent transmission of influenza virus: A systematic review”, Epidemiology and Infection, 138(4), 449-456. doi:10.1017/S0950268809991658

„Es gab 17 geeignete Studien. […] Keine der Studien etablierte eine eindeutige Beziehung zwischen Maskennutzung und Schutz gegen Influenzainfektion.“

bin-Reza et al. (2012), “The use of masks and respirators to prevent transmission of influenza: a systematic review of the scientific evidence”, Influenza and Other Respiratory Viruses 6(4), 257–267.

“Wir identifizierten 6 klinische Studien.[…] In der Metaanalyse der klinischen Studien fanden wir in Bezug auf (a) eine im Labor bestätigte Atemwegserkrankung, (b) eine Influenza ähnliche Erkrankung oder (c) gemeldete Arbeitsplatz-Fehlzeiten keinen signifikanten Unterschied zwischen einer N95-Maske und einer medizinischen Gesichtsmaske.”

Smith, J.D. et al. (2016), “Effectiveness of N95 respirators versus surgical masks in protecting health care workers from acute respiratory infection: a systematic review and meta-analysis”, CMAJ Mar 2016, cmaj.150835; DOI: 10.1503/cmaj.150835

„Beweise für einen effektiven Schutz von Masken gegen verifizierte Atemwegserkrankungen waren statistisch gesehen nicht relevant.“

Offeddu, V. et al. (2017) “Effectiveness of Masks and Respirators Against Respiratory Infections in Healthcare Workers: A Systematic Review and Meta-Analysis”, Clinical Infectious Diseases, Volume 65, Issue 11, 1 December 2017, Pages 1934–1942, https://doi.org/10.1093/cid/cix681

“Von 2862 randomisierten Teilnehmern haben 2371 die Studie abgeschlossen […]. […] Das Tragen von N95-Masken versus medizinischen Gesichtsmasken resultierte beim ambulanten Gesundheitspersonal in keinem signifikanten Unterschied bei durch Labor bestätigten Influenzafällen.”

Radonovich, L.J. et al. (2019), “N95 Respirators vs Medical Masks for Preventing Influenza Among Health Care Personnel: A Randomized Clinical Trial”, JAMA. 2019; 322(9): 824–833. doi:10.1001/jama.2019.11645

“Insgesamt wurden sechs RCTs mit 9171 Teilnehmern einbezogen. Durch die Nutzung von N95-Masken oder medizinischen Gesichtsmasken kann kein statistisch signifikanter Schutz vor im Labor bestätigter Influenza, vor im Labor bestätigten viralen Atemwegserkrankungen, vor im Labor bestätigten Atemwegserkrankungen und Influenza ähnlichen Erkrankungen festgestellt werden. Ebenfalls stehen N95-Masken im Vergleich zu medizinischen Gesichtsmasken nicht in Verbindung mit einem geringeren Risiko an im Labor bestätigter Influenza zu erkranken.“

Long, Y. et al. (2020), “Effectiveness of N95 respirators versus surgical masks against influenza: A systematic review and meta-analysis”, J Evid Based Med. 2020; 1- 9. https://doi.org/10.1111/jebm.12381

Diejenigen die den wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht folgen und stattdessen den halbgaren Behauptungen von Politikern glauben, sei folgendes angeraten: Lassen Sie sich von Ihrem Maskenhersteller oder Politiker schriftlich und in Zahlen bestätigen, wie hoch der wirksame Schutz der angebotenen Maske gegen Corona tatsächlich ist. Die Stadt München hat hierzu erst vor kurzem folgendes verlautbart:

„Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Landeshauptstadt München keine Haftung für die Wirksamkeit, die Herstellung oder die sachgerechte Verwendung der [Mund-Nasen-Bedeckung] übernimmt.

Jeglicher Schadensersatzanspruch gegenüber der Landeshauptstadt München wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – unabhängig, ob vom Verwender oder dem jeweiligen Gegenüber – ist ausgeschlossen.

Die Herstellung / Verwendung der Mund-Nasen-Bedeckung erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr.“

Landeshauptstadt München, September 2020

Eindeutige Beweislage

Aktuell weigern sich viele Menschen dieser seit Jahren bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnis zu folgen. Sie vergleichen die politisch geschaffene Realität mit der wissenschaftlichen und können die kognitive Dissonanz nicht auflösen. Sie wollen den Betrug nicht wahrhaben und warten mit alternativen Erklärungen auf. Womit sie scheinbar sagen möchten: „Nur weil noch kein Beweis gefunden wurde, heißt das nicht, dass es keinen gibt.“ Darauf hat Rancourt in einer Debatte passend geantwortet:

„Es ist nicht nur, dass die richtigen Studien, die Bias beseitigen, keinen Effekt gefunden haben. Es bedeutet, dass wenn man bei Tausenden von Menschen keinen Effekt findet, dieser zu gering ist, um entdeckt worden zu sein. Das ist sehr wichtig. Der Effekt ist zu klein, um entdeckt worden zu sein, also muss es angesichts der Anzahl der bisher durchgeführten RCTs ein kleiner Effekt sein. Es gibt also zwei Möglichkeiten, dies zu sagen: Wir haben noch keinen Beweis dafür gefunden, dass Masken funktionieren. Nun, das stimmt, aber dahinter verbirgt sich eine viel wichtigere Wahrheit: Die vorhandenen Beweise zeigen, dass der Effekt klein sein muss.“

Digi-Debates. The Face Mask Debate, Rancourt, 25. Juli 2020, 38:57 Min