Newsletter abonnieren & folgen

Herbert Kickl (FPÖ): „Ich lasse mich garantiert nicht impfen!“

Misstrauensantrag gegen österreichische Regierung

Es wird hart geschossen bei unseren Freunden aus Österreich. Die durch die Ibiza-Affäre tot geglaubte FPÖ scheint aus der Opposition heraus medial genauso viel zu bewirken wie in der Regierung. Der Obmann-Stellvertreter Herbert Kickl nimmt dabei auch kein Blatt vor den Mund. Im Fellner! Live-Interview stellt er klar, dass er nicht mehr gute Mine zum bösen Spiel mache. Es brauche jetzt klare Worte.

Kickl spricht offen von Corona-Diktatur und zieht Vergleiche zur DDR. In der DDR habe man Regierungskritiker auch als verrückt bezeichnet und psychiatriert. Mit der Beschimpfung „Verschwörungstheoretiker“ mache man im Grunde nichts anderes.

Gleich zu Anfang des Interviews nennt er die Ursache für die aktuelle politische Entwicklung, welche global nach dem selben Muster folgt. Menschen sind zu kritiklos und zu gutgläubig wenn es um Politik geht:

„Totalitäre Herrschaften haben nie damit begonnen, dass jemand gesagt hat: ‚Ich meine es so bös‘ mit euch!‘ Die sind alle gekommen relativ adrett, relativ freundlich und haben alle gesagt: ‚Wir wollen nur das Beste!'“

Herbert Kickl, Fellner! Live, Dezember 2020

Kickl bezeichnet den aktuellen Regierungskurs als „immer autoritärer und totalitärer“. Kickl gibt zu verstehen, dass er sich mit Sicherheit nicht testen lasse, wenn er symptomlos sei. Eine Impfung komme sowieso nicht in Frage. Dazu stehen noch zu viele Fragen offen.

Der FPÖ-Misstrauensantrag gegen die schwarz-grüne Regierung wurde auch schon gestellt.

Mittlerweile muss man sich in Österreich vermutlich auch denken, es wäre besser gewesen, es hätte die Ibiza-Affäre nicht gegeben. Eine FPÖ-Regierung wäre vielleicht etwas handzahmer gewesen.