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Spaniens Corona-Lüge

Keine überhöhte Sterblichkeit

Ähnlich wie auch Italien standen die Corona-Toten Spaniens häufig im Fokus der Medien. Spanien gilt laut Medienberichten (Tagesschau, Zeit, Stern) neben Italien als das am stärksten durch die angebliche Corona-Pandemie betroffene Land. Aber auch hier stellt sich die Frage: Ist die reale Sterblichkeit dadurch tatsächlich extrem angestiegen? Wir schauen uns die vergangenen Sterblichkeitsraten Spaniens an, veröffentlicht von der Weltbank:

JahrSterblichkeitsrate
20189,1
20179,1
20168,8
20159,1
20148,5
20138,3
20128,6
20118,3
Sterblichkeitsrate Italien (pro 1.000 Bewohner), Weltbank

Die aktuelle Sterblichkeitsrate laut World Population Review beträgt 9,115 (pro 1.000 Bewohner). Sowohl 2018 als auch 2017 hatte Spanien etwa gleich hohe Sterblichkeitsraten.

Wir beobachten in Spanien seit 1982 (7,5) eine stetig wachsende Sterblichkeitsrate. Laut Eurostat hat Spanien mit 6,2 Prozent den viert höchsten Anteil von über 80-Jährigen. Eine Erklärung, warum die Sterblichkeit in den vergangenen Jahren grundsätzlich steigt.

Eine genaue Analyse über das italienische und spanische Gesundheitssystem ist auch von Nöten. Sowohl Italien als auch Spanien scheinen eine vergleichsweise schlechte Gesundheitsinfrastruktur zu haben. Menschen werden in beiden Ländern relativ alt. Das Gesundheitswesen Italiens belegt den zweiten und Spaniens den siebten Platz im WHO-Ranking. Dennoch scheinen beide Länder mit einem plötzlich auftretenden starken „Andrang“ nicht fertig zu werden. Sowohl Italien als auch Spanien haben nur etwa drei Krankenhausbetten pro 1.000 Bewohner. (Stand 2018, OECD) Zum Vergleich: Deutschland bietet acht.