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Ehemaliger NBA-Star Royce White gegen Corona-Diktatur

Ein Sportler, der sich traut

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Einen berühmten Sportler mit einer wirklich eigenen öffentlich verlautbarten Meinung aufzufinden, ist nahezu unmöglich. Der Sportler des 21. Jahrhunderts ist der Spiele-Teil der Gleichung „Brot und Spiele“. Sportler wie auch Stars sollen Menschen vor den realen Problemen ablenken. Dienen aber auch gleichzeitig als Vorbildfunktion. Vorbildfunktion ist allerdings nicht so zu verstehen, was die meisten darunter verstehen. Vorbildfunktion heißt, politische Gefolgschaft öffentlich zur Schau stellen oder wenigstens Politik weder fundamental noch im Ansatz zu widersprechen. Der sozial funktionierende Mensch, vor allem der Fan, ahmt diesem Vorbild nach. Der Fan bügelt sich glatt, weil der Star sich hat glatt bügeln lassen. Ein Star zeichnet sich durch Anpassung an Vertragspartner aus. Ein falsches Wort und der Vertrag wird zerstört. Wird der Star zu kritisch, verliert der Millionär Verträge. Und da man von Geld bekanntlich nie zu viel haben kann, wird der Star die Verkündung konträrer Meinungen tunlichst seinlassen. Ein perfektes System. Der Fan sieht zwar nichts von den Millionen, ahmt als soziales Geschöpf der Konformität dennoch nach.

Es ist daher auch mal eine gute Abwechslung, einem ehemaligen NBA-Star mit Ecken und Kanten und vor allem einer eigenen Meinung zu hören. Im Interview mit Alex Jones spricht er sich unter anderem gegen die Neue Weltordnung, Corona-Maßnahmen und weit verbreiteten Relativismus aus.

Schön zu sehen, dass es auch noch Stars mit Gewissen gibt, die ihre Macht und Position nutzen, um tatsächlich Gutes zu bewirken. In unseren Breitengraden ist das höchste der politischen Gefühle, wenn Ronaldo mal eine Cola zur Seite schiebt und Thomas Müller über mysteriöse Todesfälle im Sport aufmerksam macht. Die mysteriösen Todesfälle haben natürlich nichts mit Corona-Impfungen zu tun, oder doch?